5 SCHRITTE ZU EINER NACHHALTIGEREN, NATÜRLICHEN BEAUTYROUTINE

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Naturkosmetik ist längst kein Nischenmarkt mehr und erobert von kleineren, regionalen Anbietern bis hin zu multinationalen Brands die Badezimmer. Das Bild des Ökofreaks ist längst vorbei. Trotzdem lassen wir aber Naturkosmetik beim täglichen Beautyshopping links liegen. Zu Unrecht, wie ich inzwischen auch feststelle. Und nach und nach versuche, etwas an meinem Verhalten zu ändern.

Auf unseren Flitterwochen hatte ich einige tolle Brands und Produkte kennengelernt, die in mein Badezimmer Einzug gehalten haben, z.B. Sensatia Botanicals aus Bali. Gerade in Neuseeland sind natürliche Produkte, egal ob Kosmetik oder Lebensmittel, sehr weit verbreitet, die Einwohner irgendwie noch stärker mit der Natur verbunden und setzen sich auch viel mehr mit ihrem Konsum auseinander. Das hat mich nachhaltig tief beeindruckt! (Nicht zuletzt auch das Lesen des Good Magazines).

Denn natürliche Beautyprodukte haben zu den angepriesenen Wirkstoffen keine zusätzlichen Schadstoffe wie z.B. schlechte Öle, die unsere Haut belasten. Viele Unternehmen für Naturkosmetik verzichten auch auf Tierversuche, produzieren regional, verwenden manchmal Glas statt Plastik und haben nachhaltige Ansätze.

Dafür muss man sich nicht verschulden oder all seine vollen Kosmetiktigel entsorgen.  Man kann auch nicht alles auf einmal richtig machen! Fangt einfach auf, Dinge nach und nach aufzubrauchen und ersetzt sie mit besseren Produkten. Innerhalb eines Jahres kann man so bereits seine Routine geändert haben! Ich habe versucht einige erste Schritte zu machen, um mehr Natürlichkeit in mein Badezimmer einziehen zu lassen, ohne sofort stark mit Gewohnheiten zu brechen oder das Budget überzustrapazieren.

KEIN MIKROPLASTIK IN FORM VON PEELINGS

Eigentlich sollte das bereits ein No-Brainer sein, aber wenn ich sehe, wie viele Beautyblogger und Instagramer fröhlich irgendwelche Produkte mit kleinen Plastikkugeln in die Kamera halten, kann ich nur den Kopf schütteln. Besonders Peelingproduke glänzen mit fragwürdigen Inhaltsstoffen, dabei sind die Alternativen so simpel:

Glov | Der Handschuh ist längst kein Geheimtipp mehr und kann in jedem Drogeriemarkt gekauft werden. Er entfernt Makeup zuverlässig und das ganz ohne Chemie oder Kügelchen. Schaut mal hier bei Anna von Fafine für einen umfassenderen Bericht!

Peelings aus Salz und Zucker selbst machen | Rezepte dafür gibt es z.B. bei I love Spa und Eat Move Feel.

Weleda Birke Dusch-Peeling | Mit Wachskügelchen!

Wer mehr zum Thema Mikroplastik, seinen Konsequenzen und mehr Alternativen erfahren möchte, schaut doch gerne beim Bund für Umwelt und Naturschutz rein, das Thema ist hier sehr gut erörtert!

NATÜRLICHE ÖLE

Öle aus den unterschiedlichsten Pflanzen sind echte Wunderwaffen gegen sensible, trockene, aber auch ölige (!) und unreine (!) Haut (hierfür gibt es auch sogenannte Trockenöle). Sie können einige Schritte wie Masken oder chemie-überladene Seren ersetzen und ohne viel Aufwand in die tägliche Beautyroutine integriert werden. Dafür muss man auch nicht weit laufen, gute Öle finden sich schon lange sogar in Drogeriemäkten. Und lassen die Haut nicht nur im Winter weniger trocken und angespannt werden. Gerade nach einer heißen Dusche oder einem langen Tag in der Sonne gibt ein gutes Öl der Haut genau das, was sie braucht: Feuchtigkeit und Schutz!

Gute, natürliche Beautyöle für das Gesicht gibt es z.B. von:

Weleda Wildrosen-Perlen | Darüber hatte ich schon vor einiger Zeit in dem Artikel Sommer- und Winterpflege geschrieben und benutze das Produkt weiterhin. Besonders schön: Die Verpackung ist aus Glas und nicht aus Plastik!

Aveda Wildrosenöl | Ebenfalls in einer Flasche aus Glas und in der Drogerie zu finden.

The Body Shop | Leider gehört The Body Shop zum L’Oreal Konzern und verliert so seinen nachhaltigen Kern. Trotzdem gut: Vitamin E Öl und die Camomile Butter. Mehr Butter als Öl, aber wer dieses Produkt kennenlernt, verliert schnell das Interesse an chemischen Makeup-Entfernern!

Trilogy | Eine neuseeländische, u.a. ECOCERT-zertifizierte Beautymarke, die vor allem für ihre Produkte mit Rosehip (also Hagebutten!) Öl bekannt ist. Auch hier: Glasfläschchen! Leider ist meines schon fast leer, immerhin habe ich es kurz vor dem Flug Neuseeland – Fiji gekauft, das war also im Mai!

HAARBÜRSTEN AUS NACHHALTIGEM HOLZ

Ok, Hand aufs Herz: Wie lange benutzt ihr eure Haarbürste bereits?

2 Jahre? 3 Jahre? Vielleicht sogar mehr? (Und, ohne dass es etwas zur Sache tut: Wie oft habt ihr sie in der Zeit gereinigt?). Eine Haarbürste ist also definitiv kein Wegwerfprodukt und kann beim nächsten Kauf ruhig etwas hochwertiger sein. Plastik ist nach wie vor ein Stoff, der sich bei längerem Gebrauch in seine Bestandteile aufzulösen beginnt. Mikroplastikreste? Muss nicht sein! Außerdem rauen Plastikborsten die Haare oft auf, anstatt sie zu entwirren und wirklich zu pflegen.

Gute Natur-Haarbürsten (zum Beispiel aus Bambus) gibt es zum Beispiel bei Manufactum! Meine Haarbürste habe ich in Bangkok gekauft, beim Südkoreanischen Giganten für natürliche Kosmetik Innisfree.

5 Schritte zu einer nachhaltigeren natuerlicheren Beauty Routine 6

5 Schritte zu einer nachhaltigeren natuerlicheren Beauty Routine 5

5 Schritte zu einer nachhaltigeren natuerlicheren Beauty Routine 7

NATÜRLICHE SEIFEN

Handseife ist etwas, worüber ich mir nie großartig Gedanken gemacht habe, dabei ist es etwas, was man jeden Tag verwendet. Achtlos packte ich die Artikel beim Einkaufen einfach mal mit in den Warenkorb. Inzwischen verwende ich nicht nur Seifen von Sensatia Botanicals, sondern achte verstärkt auf Nachhaltigkeit und gute Qualität.

Obwohl nicht wirklich „natürlich“, hat sich Aesop für mich zu einem echten Favoriten entwickelt. Und Ja, der Preis ist mir dabei schnuppe, denn wenn ich mir die Hände wasche und danach das ganze Bad nach Spa riecht, ist mir das Wert! Zumindest verzichtet die Brand auf Mineralöle, Silikone und Parabene. Bei der Süddeutschen Zeitung habe ich zur Marke einen spannenden Artikel entdeckt.

Seit einiger Zeit gibt es bei DM auch Dr. Bronners Seife zu kaufen.

Und überhaupt liegt bei mir immer ein STÜCK Seife, so ganz ohne Plastikflaschen und Co.!

NATÜRLICHE BB CREMES

Während manche Utensilien wie Wimperntusche oder Eyeliner noch regulär aus dem Drogerieregal kommen, habe ich für mich die Welt der hochwertigen BB Cremes entdeckt. Immerhin klatsche ich mir jeden Morgen etwas davon ins Gesicht!

Ganz ganz vorne mit dabei ist die BB Creme von Missha. Eine bessere Alternative habe ich nicht gefunden und kaufe mir bald schon meine dritte Tube nach!

5 Schritte zu einer nachhaltigeren natuerlicheren Beauty Routine 1

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Ich denke, man kann viel erreichen, wenn man anfängt kleine Schritte zu gehen sei es beim Essen oder bei der täglichen Beautyroutine. Nach und nach kann man seine Gewohnheiten ändern und bessere Konsumentscheidungen treffen. Niemand zwingt einen, sofort den Lieblingslidschatten, Lippenstift oder Shampoo zu entsorgen. Aber nach und nach kann man sich in neue Bereiche vortasten. Und wer weiß: Vielleicht wird so bald auch ein natürliches, nachhaltiges Produkt zu deinem neuen Must-Have!

Übrigens: Für die Fotos für diesen Beitrag habe ich mir das Walden-Magazin geschnappt (Danke, Kathi!).

// Eine breite Auswahl an Naturkosmetikprodukten ist auch bei Europa Apotheek zu finden, die diesen Beitrag unterstützt haben. //

4 Comments
  1. Ein wirklich toller und informativer Artikel :). Ich möchte auch gerne mehr in die nahöstliche Richtung gehen und finde es toll, dass es immer mehr tolle Naturkosmetik Hersteller gibt. Aber während ich mich daheim informiere über dieses Thema, greife ich in der Drogerie doch zu den gängigen Marken… ich hoffe das ändert sich. Liebe Grüße Helin

  2. Der Bb Creme ist interessant leider nicht so günstiger Versand bissl teuer. Hast du ne Empfehlung welche Produkte von missha noch gut ist? Oder wo man es offline kriegt? ;) Lg

    1. Bis jetzt habe ich nur die BB Cream ausprobiert! In München gibt es einen ganzen Missha-Shop an der Münchner Freiheit, ansonsten müsste man mal bei Vollsortimentern wie Kaufhäusern schauen! Liebe Grüße

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