Berlin Diaries #1

Gestern Abend sind wir aus Amsterdam wieder gekommen und wie immer kann ich sagen – es war ein Traum! Aber bevor ich mich in diese oh-wundervollste-aller-europäischen-Städte stürze, möchte ich mit euch noch einige Gedanken zu Berlin teilen. Denn das ist auch wieder zwei Wochen her und heute ist der letzte Tag der der Sommermonate. Seit Frühjahr gab es keinen Monat in dem ich nicht irgendwo unterwegs war. Und dafür, dass M. und ich beide einen Vollzeitjob haben und fast nie daheim sind, muss ich sagen, haben wir unsere Wohnung schon verdammt flott eingerichtet…!

Wie ich euch bereits erzählt habe war ich vorletzte Woche drei Tage mit Meininger Hotels in Berlin. Zusammen mit Daniel von Gastro L.E., Angelika von Reisefreunde, Alissa von Herumtreiberin und Ned Karamujic, unserem Profi-Koch an der Seite, kochten wir in der Küche des Meininger Hotels Humboldthaus ein paar leichte Gerichte, plauderten und saßen zusammen. Einfach so, um zu zeigen, dass man auch in einer kleinen Hostelküche was feines zaubern kann! Zum Beispiel Couscous, Flammkuchen und Mango-Rucola mit Ziegenkäse. Mnyomnyomnyom. Und so sah das Ganze aus  ➽

Für mich waren es ganz besondere Tage.

Ich kann – und das sage ich euphorisch und recht stolz – behaupten, dass es sich hierbei um mein erstes „Blogger-Event“ gehandelt hat. Das Gefühl ist unbeschreiblich. Das Gefühl mit etwas, was nur ein Ausgleich zum Alltag ist, so weit zu kommen. Mein Blog ist für mich ein Ort des Teilens, ein Ort der schönen Dinge. Ein Ort,  an dem ich alles so gestalten und so wiedergeben kann, wie es mir gefällt. Wie ich mich fühle. Wie ich bin. Immer wieder höre ich von Freunden, wie schön es ist, dass ich diesen Blog schreibe. Und ich liebe es, mich mit anderen Bloggern und Lesern auszutauschen. Die vielleicht aus München kommen. Vielleicht meine Liebe für Essen teilen. Oder für Reisen. Oder für beides!

Es ist ein wundervolles Gefühl an der Spree zu stehen und zu wissen: Ich bin hier, weil ich etwas schaffe, das verbindet. Etwas Schönes!

Ich bin kein verrückter Nischenreisen-Blogger, keine Fashionista mit 100k Followern auf Instagram. Ich bin Julia, ich bin 27 (und damit im Vergleich zu manch 19-Jährigen Superbloggern schon zu alt für’s Business….). Ich komme aus München und ich schreibe über die Dinge, die ich liebe und die mir Spaß machen. Oft genug frage ich mich, ob das genug ist. In Berlin hatte ich das Gefühl: Das ist es.

Nach all den Umzügen (….der Plural…) hatte ich in Berlin auch etwas Zeit für mich. In meinem eigenen Tempo schlendern, Kaffee trinken, durch die Läden bummeln, essen. Alleine eine Stadt entdecken macht mir viel Spaß! Nicht jeder ist fürs Alleinereisen gemacht, aber jeder sollte es mal gemacht haben.

Die Tage in Berlin waren unbeschwert und leicht und würde ich wieder hinfahren, würde ich definitiv wieder in Berlin Mitte absteigen! Direkt angebunden an die UBahn und Sbahn, nur einen 10-Minuten-Weg vom Regierungsvierteln und schönen kleinen Shops entfernt. Zum Beispiel WhoKilledBambi?, wo ich DIE perfekte runde Sonnenbrille für mich entdeckt habe. Ich bin kein Berlin Profi und sicherlich hat jeder etwas über einen anderen Stadtteil zu berichten, aber Berlin Mitte hat mir einfach gefallen! Kann schon sein, dass es noch hippere, noch trendigere, noch schönere Viertel gibt. Aber Mitte hat es mir eben angetan.

Im Meininger hatte ich dann ein Doppelzimmer, das zwar nicht besonders groß war (M. hätte mit seinen 2m sicherlich einige Herausforderungen gehabt….), aber schön eingerichtet und neu. Für mich gibt es nichts schlimmeres im Urlaub als ein schäbiges Zimmer…. Obwohl viele sagen, dass man ja nicht in den Urlaub fährt, um im Hotelzimmer zu sitzen, so ist der perfekte Aufenthalt für mich erst mit einem schönen Zimmer vollständig. Im Humboldthaus konnte ich ankommen, mich ausbreiten, mich wohlfühlen nach einem langen Tag in einer fremden Stadt. Die Anonymität gab mir eine Art von Geborgenheit. Dabei sei gesagt, dass das Meininger sicherlich keine Oase der Ruhe ist, da hier doch zahlreiche Australier, Briten und Schulklassen in den Mehrbettzimmern absteigen. Die liegen allerdings in anderen Stockwerken als die Doppelzimmer und ich kriege wenig davon mit. Außer als ein paar Leute um 3Uhr Nachts gröhlend durch den Innenhof ziehen… Dafür kommt man in der Küche und in den Aufenthaltsräumen schnell mit Leuten aus aller Welt ins Gespräch und wundert sich, wie interessant Deutschland für manche sein kann!

Das Meininger Humboldthaus ist auch nicht das erste Meininger, in dem ich absteige. Vor drei Jahren war ich im Meininger Vienna Downtown Sissi und würde es auch jedem für einen Städtetrip empfehlen!

Meininger Berlin Humboldthaus Kochen 3

Meininger Berlin Humboldthaus Kochen 1

Meininger Berlin Humboldthaus Kochen 4

Meininger Berlin Humboldthaus Kochen 6

Meininger Berlin Humboldthaus Kochen 5
Foto by Daniel

Meininger Berlin Humboldthaus Kochen 7

Meininger Berlin Humboldthaus Kochen 8

Danke an Meininger, die diese Tage möglich gemacht haben!

1 Comment
  1. sieht nach jeder Menge Spaß aus und nach richtig tollem Essen. Wäre ich auch gerne dabei gewesen aber Hamburg mit Meininger und Ned war auch super toll und hat super viel Spaß gemacht. Richtig tolle Aktion die sich Meininger zum 15 jährigen ausgedacht und umgesetzt hat.

    Grüße

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