Asien

Dim Sum Brunch Mandarin Oriental Singapur 6

Essen in Singapur | Dim Sum Brunch im Mandarin Oriental

Draußen flirrende Hitze, es ist kurz nach Mittag. Als die Glastüren zum Mandarin Oriental in Singapur aufgleiten, strömt uns kurz kältere Luft entgegen, und als sie sich schließen, verstummt hinter uns auch der Lärm der Megametropole. Vor uns liegt ein gigantisches, abgedunkeltes Attrium, in dessen 5. Stock uns das „Cherry Garden„ erwartet. Denn wir sind nicht zum Schlafen im Hotel – sondern um hier, in dem mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Haus, zu essen!

Tegalalang Reisterrassen Bali 1

Ubud | Von Affen, dem Wasser und dem Grün

Die Tage in Ubud gehören zu den glücklichsten auf Bali – wenn es dort überhaupt so etwas gab wie noch glücklichere Tage. Es ist nämlich schwierig, sowas wie Glück zu messen, wisst ihr. Erst gestern fragte mich eine Freundin per Whatsapp: „Bist du glücklich?“. Zunächst stockte ich ein wenig über diese direkte Frage, die sich zeitgleich doch auf irgendwie alles bezog. Dann beschlich mich schon fast ein schlechtes Gewissen, weil ich es ungehemmt bejahen wollte. Könnt ihr das glauben? Dass ich fast ein schlechtes Gewissen hatte, weil es mir so außerordentlich gut geht zur Zeit, wo doch Liebe zerbricht, Menschen kein Zuhause haben, Europa auf der Kippe stand? Aber es…

Gunung Batur Sunrise 1

Bali | Die Besteigung des Gunung Batur

Als Gede, unser Bergsteigführer, uns durch lautes Klopfen an der Tür aufweckt, ist es 3.15Uhr und wir haben schlecht geschlafen, weil wir gefroren haben. Jawohl, ganz richtig. Gefroren!  Draußen ist es stockfinster, den mächtigen Vulkan kann ich in der Dunkelheit nur erahnen – er muss dort sein, wo die Milchstraße am Nachthimmel unterbrochen wird. Ich binde mir das Tuch fester um den Hals und stampfe den zwei Männern durch den anfänglichen Dschungel hinterher. Um mich herum sind fremde Geräusche, Tierlaute, Schnattern, Knacken von Ästen, Rascheln im Bambus. Ich habe Angst mich umzudrehen. Vor mir tanzt der kleine Schein der Taschenlampe. Vor mir liegt der Vulkan Gunung Batur.

Ubud Raya Resort 8

Bali | Ubud Raya Resort

Auf Bali gab es viele Orte, die ich paradiesisch nennen würde. Von mächtigen Vulkanen über Klippen, an denen laut hellblaue Wellen brechen. Nicht umsonst wird dieser kleine Tropfen Glück die Insel der Götter genannt. Hier müsste man wohnen wenn man eine Naturgottheit wäre, dachte ich mir.

Betelnut Cafe Bali 1

Gut Essen auf Bali

Auf Bali kann man viel besonders gut machen: Wandern, weil die Natur so vielfältig ist. Tauchen und Schnorcheln, weil das Wasser kristallklar ist und die Korallenriffe gesund. Surfen in den perfekten, warmen Wellen. Entspannen. Meditieren. Feiern. Shoppen. Aber auch – Essen! Und zwar balinesisch, indonesisch und international! Neben Frankreich und Thailand ist das vielleicht der Ort, an dem ich bis jetzt am Besten gegessen habe. EVER.

Liebesgrüße aus Bali 1

Liebesgrüße aus Bali

Aloha ihr Lieben, ich bin seit gestern wieder in München, möchte aber trotzdem Liebesgrüße aus Bali schicken. Eine kleine mentale Postkarte voller Freude, Motivation, Kraft und Liebe – an München, an meine Familie, an meine Freunde, an euch alle und auch ein bisschen an mich und den Blog. 

Travel Inspiration Zeit für Bali

Travel Inspiration: Zeit für Bali

Es gibt vieles, was mir ein gutes Gefühl gibt: Ein gutes Gespräch mit meiner Mama oder einer guten Freundin, eine gut sitzende Hose, frische Luft beim Öffnen eines Fensters in einem stickigen Zimmer, grüner Tee der genug abkühlt ist um ihn perfekt zu trinken, die Schläfrigkeit an einem Morgen an dem man ausschlafen kann, das Auftragen von Handcreme, das Ausziehen von hohen Schuhen nach einer durchtanzten Nacht, ein Kuss auf die Stirn von meinem Freund. Und auch das Gefühl, einen Flug gebucht zu haben.

Lost in Translation Tokio

Travel Often | Lost in Translation

Unterwegs in Tokio 2003 war ich 15 Jahre alt und hatte durch welchen Zufall auch immer vom Film Lost In Translation gehört, der in München nur in einem kleinen City Kino lief. Ich wollte ihn unbedingt sehen, also gingen meine Mama und ich hin. Zum ersten Mal sah ich Scarlett Johansson. Ich fand sie so schön, als sie in Kyoto über die Steine im See zu einem Shinto-Tempel ging. So lässig mit ihrer pinken Perücke und dem Whiskey in der Hand in der Karaokebar. Und irgendwie auch verletzlich. Der Soundtrack brannte sich in mein Herz. Der Gedanke, dass Tokio auch ein Ort für mich war ließ mich nicht los. Und…

Unterwegs in…Takayama!

Ich möchte nicht gleich zu Beginn meines Artikels mit Klischees aufräumen oder welche auspacken. Und auch keine Floskeln verwenden wie „(…) zwischen Tradition und Moderne.“, „(…) mehr als nur Sushi und Anime.“ und „(…) das Land der aufgehenden Sonne.“. Japan ist ein Land, das man bereist haben muss, um seine Einzigartigkeit zu verstehen. Es zeigt einem schöne und hässliche Seiten, erfüllt Klischees und überrascht einen immer wieder. Lange nach Japan hat mich keine Reise mehr so inspiriert, mich so entdecken und staunen lassen. Es gibt viele Orte mit denen ich anfangen könnte, allein tausend davon wären in Tokyo. Aber ich möchte euch von einem anderen Ort erzählen.