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2016 machte ich meine erste Saftkur und schrieb: „Dass ich einmal eine Detox-Saftkur und das für ganze 3 Tage machen würde, hätten vermutlich die wenigsten vermutet. Am allerwenigsten vielleicht ich selbst, denn mein ganzer Tages- und Wochenablauf dreht sich darum, was es zum Frühstück-, Mittag- oder Abendessen gibt. Essen ist für mich mehr als sinnlose Nahrungsaufnahme, es ist für mich ein Ritual des Wohlfühlens und des Zusammenseins. Aber schon in den letzten Wochen hat sich für mich eine ungesunde Tendenz abgezeichnet.“ 

2019, eine Schwangerschaft, ein Baby, ein neues Zuhause und ein Buch später machte ich wieder in Zusammenarbeit mit Pressbar eine 3-Tages-Kur. Und kann es wirklich jedem nur ans Herz legen, es auch zu probieren!

WARUM 3 TAGE DETOX?

Detox ist für mich ein widersprüchlicher Begriff, denn er suggeriert ein wenig, dass der eigene Körper nicht in der Lage ist, sich von Schadstoffen zu befreien. Das ist natürlich nicht der Fall, denn wir haben tolle Organe, die das natürlich stemmen.

Nichtsdestotrotz gibt es zahlreiche Studien, die intermediäres Fasten und auch längeres Heilfasten unterstützen, denn Fasten hemmt Entzündungsprozesse im Körper. Zellen und Darmflora können sich so erholen. (Ich empfehle hierzu auch das Buch „Der Ernährungskompass“, das einzige Ernährungsbuch, das ich jemals gelesen habe).

Meine Ernährung würde ich als normal bezeichnen: Ich esse regelmäßig viel Obst und Gemüse, ab und ab Fleisch (zum Glück immer seltener) und ja, auch ab und an Fastfood. Aber es gibt für mich immer wieder Zeiten, in denen mir die Balance fehlt. In denen ich mich schlapp, ungesund, voll, aufgebläht, Fehl am Platz in der eigenen Haut fühle. Weil z.B. über die Feiertage auch mal morgens um 10.30Uhr plötzlich mit Sekt ein drittes Mal gefrühstückt wird, wer kennt’s nicht?!

Ich mache die 3 Tage Saftkur also nicht nur, um ein Völlegefühl loszuwerden. Sondern auch in dem Wissen, dass ich meinem Körper wieder mehr Gehör schenke. Und ja, mich auch mal wieder ein bisschen mental durchbeiße, mein Mindset schärfe, faste im wahrsten Sinne des Wortes.

Detox Meine Erfahrung mit 3 Tage Saftkur Pressbar 20

Eine Saftkur ist keine Diät

Ich sehe und sah die 3 Tage NIE als Diät-Ersatz und ich halte absolut nichts von plötzlichen Ernährungsumstellungen, um seinen Körper zu formen. Eine Crashdiät ist für mich eine der ungesündesten Sachen, die man seinem Körper überhaupt antun kann. Kommentare in die Richtung durfte ich mir trotzdem anhören, 2016 und 2019. Sport ist für mich nach wie vor das Mittel meiner Wahl, wenn es tatsächlich um Gewicht geht. Nach der Geburt meines Kindes ist Abnehmen für mich prinzipiell kein Thema mehr: Durch das Stillen meines Sohnes wog ich rund 7kg weniger als vor der Schwangerschaft.

Ich bin überzeugt davon, dass eine auch nur kurzzeitige, leichtere und vor allem vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung dem Körper gut tut und dem Immunsystem einen Boost geben kann. Auch mein Magen, der eigentlich nur mannsgroße Portionen kennt, hat so die Möglichkeit, sich wieder an kleine Dosierungen zu gewöhnen und zurückzufahren. Der Körper kann sich wieder auf andere Dinge konzentrieren, nicht nur auf das Verdauen von schweren Lebensmitteln!

Infos & meine Erfahrung zur 3-Tage-Saftkur von Pressbar

Ich war 2016 auf der Suche nach einem Anbieter aus München und bin sehr schnell auf Pressbar gestoßen. Eine gewisse Regionalität war und ist mir wichtig, um Transportkosten und auch Verpackungsmaterial so gering wie möglich zu halten. Zwei Punkte sind mir gleich ins Auge gesprungen, die auch 2019 noch Bestand haben:

  • Die Säfte gibt es in 0,5l-Flaschen, die tatsächlich satt machen. Zahlreiche andere Anbieter arbeiten nur mit 330ml oder 400ml
  • Der Preis, der für das Paket niedriger liegt als bei anderen Anbietern

Die Säfte sind kaltgepresst und nicht pasteurisiert, enthalten also noch alles Gute vom Obst und Gemüse. Denn von fertigen Säften und Obstsaftschorlen halte ich nicht besonders viel. Zu oft enthalten sie nur Nektar und zu viel Zucker und haben kaum Vitamine, weil sie erhitzt und somit haltbar gemacht werden. Jeder, der sich seine Zitronen-Anti-Erkältungskur mit kochendem Wasser aufgießt, gehört nochmal in die Schule geschickt ;)

Neben den klassischen 3-, 5- und sogar 10-Tagesrationen der Bio-Saftkur gibt es noch kleine Powershots und einen Mango-Leinsamen-Smoothie für den großen Hunger morgens oder Abends. Auch sind Nüsse, Rohkost und Brühe zusätzlich erlaubt, ich verzichtete bis jetzt aber immer auf feste Nahrung während der Saftkuren.

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Welche Säfte sind in der 3-Tages-Saftkur enthalten?

Man bekommt für jeden Tag 5 Säfte à 500ml:

Bio-Saft #1: Orange, Ananas, Mango, Limette
Bio-Saft #2: Orange, Karotte, Kurkuma, schwarzer Pfeffer
Bio-Saft #3: Apfel, Grapefruit, Himbeere, Guarana* – *mit Koffein
Bio-Saft #4: Apfel, Ananas, Spinat, Zitrone, Basilikum
Bio-Saft #5: Birne, Grünkohl, Spinat, Limette, Minze

Dazu kann man sich noch die kleinen Shots bestellen oder den Mango-Smoothie. Alternativ kann man zur selbstgemachten Brühe ohne Einlage, Tee, Mandel- oder sonstige Nussmilch und Kokoswasser greifen.

Schmecken diese Säfte wirklich? Vor allem die Grünen?

Die Säfte schmecken sehr, sehr gut. Ich würde jeden einzelnen davon auch immer wieder als Saft zum Brunch dazu bestellen. Sie schmecken nicht eklig oder „gesund“, sondern sind schön ausgewogen.

Auch bei meiner ersten Kur gilt meine große Sorge den grünen Säften, da ich schon bei vielen anderen Bloggern gelesen hatte, dass sie die Säfte kaum herunterbekommen oder die Kur wegen des Geschmacks abgebrochen hatten. Aber das kann ich bei pressbar wirklich nicht bestätigen.

Wie geht man mit dem Hungergefühl um?

Aus meiner Erfahrung mit 3-Tage-Saftkuren kann ich nur sagen: Mit Ablenkung, mit Willensstärke und mit Akzeptanz. Manchmal muss man sich einfach in Arbeit schmeißen und manchmal muss man einfach akzeptieren, dass man hunger hat, aber davon nicht vom Stuhl kippt und stirbt.

Aus Erfahrung: Muss man etwas vor Start der Detox-Saftkur etwas beachten?

Man sollte am Vorabend kein Schitzel essen! Generell ist zu empfehlen, dass man bereits die Tage vor der Saftkur selbst seine Ernährung langsam umstellt, d.h. wenig schweres Essen, wenig Zucker, wenig Salz. Umso leichter fällt einem dann die Saftkur selbst und die Verdauung leidet nicht darunter!

Grundsätzlich sollte man sich während der Saftkur eher ruhige Tage gönnen, d.h. keine Arbeitstermine planen und den Sport aus dem Programm nehmen.

Detox Meine Erfahrung mit 3 Tage Saftkur Pressbar 27

Wie geht’s dem Kreislauf in der Zeit?

Da ich niemand bin, der zu Schwindel neigt, habe ich keine Kreislaufprobleme. Allerdings bemerke ich schon, wie mir Mittags und auch Spätabends Kalt wird. Wer Schwindelgefühle hat o.ä. sollte definitiv eine Nussmilch oder Nüsse zu sich nehmen. Eine Saftkur ist keine Competition.

Ähnlich wie beim Yoga macht man soweit mit, wie man kann!

The big topic: Plastik

Nach wie vor ist das einzige große Manko für mich das viele Plastik. Pro Person kommt man auf 15 Plastikflaschen für die gesamte Saftkur. Pressbar hat hierzu ein eigenes FAQ eingerichtet, warum andere Arten der Verpackung für sie nicht in Frage kamen.  Nichtsdestotrotz wünschte ich mir auch hier eine Alternative.

Die kann z.B. „DIY“ heißen. Auch wir haben eine Saftpresse daheim, die im Sommer oft zum Einsatz kommt. Als zwei berufstätige Eltern stießen wir aber hier für uns an die Grenze des machbaren und entschieden uns für den bequemen, leichteren Weg. So ist es manchmal eben.

MEIN FAZIT

Wenn es um Essen und Selbstdisziplin geht, so war und ist die 3-Tage-Saftkur eine der interessantesten Erfahrungen, die ich persönlich gemacht habe. Als erste Mahlzeit gab es das letzte Mal für mich eine kleine Tomatencremesuppe beim Italiener, 2019 eine Pho beim Vietnamesen. Ich esse kleinere Portionen und bin sofort satt.

Die Kur pusht meinen Körper definitiv Richtung Gesundheit und Wohlbefinden. Ab und zu kracht mir der Magen, mir fehlt was zu Beißen und ich träume von Döner. Aber ich ziehe es beide Male durch. Ob ich abgenommen habe weiß ich nicht, denn das war zum einen nicht das Ziel, zum anderen habe ich keine Waage daheim. Ich weiß aber, dass der Bauch flacher und ruhiger geworden ist, ich bin morgens nicht mehr so verquollen und fühle mich einfach gut und selbst jetzt, Tage später, noch fit wie ein Turnschuh. In der Balance.

Würde ich es nochmal machen? Ja

Würde ich es weiter empfehlen? Ja, wenn man die Richtigen Absichten verfolgt und nicht auf eine schnelle Hungerkur aus ist! Mit der richtigen Vor- und Nachbereitung tut man mit einer Detox-Saftkur seinem Körper definitiv einen Gefallen. Und hat er das nicht mal verdient?

Danke Pressbar, dass ich mit eurer Unterstützung diese Erfahrung machen konnte!

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8 Comments
    1. Gerne! Das Gute daran ist, dass man nicht hungert und nicht an Muskeln und Energie verliert, weil man ja doch Nährstoffe zu sich nimmt. Mir hat es wahnsinnig gut getan!

  1. Ich habe einmal eine 5 Tage Detox Kur und danach noch mal eine 3 Tage Kur – ebenfalls dann mit Pressbar gemacht – und die Erfahrungen hätten nicht unterschiedlicher sein können. War nach einer top 5 Tage Kur, die ich jederzeit wieder machen würde so enttäuscht von der Pressbarkur :( Man bekommt jeden Tag die selben Säfte und die waren so wässrig – geschmeckt haben sie mir leider auch nicht :( Aber das ist bestimmt Geschmackssache :)

    LG Summer

    1. Ja, ich denke, dass es auch ganz stark Geschmackssache ist – viele schrecken z.B. schon an Tag 1 vor den grünen Säften zurück, die ich wirklich super fand :)

      Bei welchem Anbieter hast du denn deine Kur gemacht? 5 Tage ist beeindruckend!

  2. Toller Bericht! Mir persönlich haben jedoch die Säfte von Kale and Me am besten geschmeckt. Werde demnächst aber noch die von Bergblut ausprobieren. Vielleicht muss ich die von der Pressbar auch einfach nochmal probieren,vielleicht schmecken die in der Zwischenzeit besser ;)

  3. Toller Artikel und spannendes „Experiment“ :) Die Säfte sehen echt toll aus. Hast du auch mal probiert sie selber zu mixen? Da kannst du ganz nach deinen Vorlieben vorgehen und es ist wahrscheinlicher, dass es dir schmeckt ;) Ich arbeite für das StartUp come2coach (http://come2coach.de) und über uns werden u.a. auch Coachings zum Thema Detoxen angeboten. Da gibt es viele wertvolle Tipps zum Mixen von Detox-Säften. Vielleicht hast du ja Lust mal auf unserer Seite vorbeizuschauen oder deine Erfahrung mit uns zu teilen :) Liebe Grüße!

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