La Mer Dubai – Immer wieder tauchte der Ort in diversen Instagramaccounts im Feed auf und zeigte türkisfarbenes Wasser, bunte Häuser, schöne Cafés, kreative Streetart. Es war ein Dubai, dass wir von unserem ersten Besuch nicht kannten. Kein Wunder: Noch vor zwei Jahren wurde an diesem Strandabschnitt kräftig gebaut!

Das vollkommen neu erbaute (und natürlich künstlich angelegte) Viertel La Mer Dubai befindet sich in Jumeirah 1 und bietet vor allem 2,5km puren Sandstrand. Die Stadt liegt zwar selbst komplett am Wasser, aber wenn man kein Hotel mit hauseigenem Strand hat, dann muss man sich vorher überlegen, wohin man fahren möchte. Dubai bietet zahlreiche Public Beaches. Unsere Wahl fiel immer auf La Mer. Und es ist nicht schwer zu erkären, was den Reiz des neuen Viertels ausmacht!

Es sind die Farben und die Architektur, die Kombination aus Design und Strand, das Essen und die fortschrittliche Infrastruktur, die Mischung aus Einheimischen Familien im Feierabend und den Touristen, den Familien und den Paaren und den Rentern. La Mer Dubai – und es hört sich an wie kitschiger Werbespruch, ist ein Viertel für alle.

WAS GIBT ES IN LA MER DUBAI?

Das ganze Viertel erstreckt sich über einen Südteil und einen Nordteil, die in einer ersten Phase im Oktober 2017 geöffnet wurden. 2018 kam „The Wharf“ dazu, ein scheinbar industrieller Teil von La Mer, der aus einem 70er-Jahre-Comic oder Retrofilm stammen könnte, aber dazu gleich mehr!

Grundsätzlich gibt es in La Mer den Strand, der früher nichts weiter als der öffentliche Jumeirah Public Beach mit einigen Bänken war. Jetzt finden sich hier Day-Houses zum Mieten, Liegestühle und Schirme und vor allem eine sehr gute Infrastruktur: Saubere Toiletten, Wickelplätze, Sitzgelegenheiten, kostenlose und kostenpflichtige Duschen, Ladestationen für Elektrogeräte, Mülleimer und Umkleidekabinen. Und all das in den schönsten, bunten Sommerfarben, die das Herz aufgehen lassen!

La Mer Dubai ist extrem familienfreundlich. Natürlich sind es zum einen tatsächlich die Farben, Lichter und Formen, die die kleinen Gäste begeistern können. Aber da wären dann noch die kleinen Wassergruben, die Spielplätze mit gigantischen weichen „Bounce-Hügeln“, die vermeintlichen Fischerboote direkt am Strand, die spannend zum Entdecken sind.

Kinder und Familien gehören in Dubai zur Alltagskultur. Hier finden sich Spielplätze neben dem Hipster-Espresso-Truck neben der Shishabar.

Insgesamt entstehen hier nach und nach nicht nur die Beachfront an sich, sondern insgesamt über 130 Restaurants und Geschäfte, Kinos und ein rießiger Waterpark. Auch Hotels sollen perspektivisch hinzukommen.

Und während die Strandpromenade von La Mer Dubai mit ihren bunten Häusern, offenen Cafés und Daybeds, den Booten und Fässern und Tauen an Californien, LA, Malibu, Hawaii und Bali erinnert, so lockt The Wharf nochmals mit neuen Eindrücken die Besucher weiter! Hier gibt es Fastfood und Milkshakes, umgedrehte Trucks und eingelassene Schienen, Wasserspeicher und viel Metall und Container.

Dieses Viertel ist so genau durchgeplant, dass sich im Zementboden sogar Hufabdrücke finden!

MEINE FOOD FAVORITEN

Ich habe an den Tagen und Abenden in La Mer einige Favoriten gefunden, die ich euch empfehlen kann. Stores und Shops gibt es auch eine Menge, aber da wir unser Hotel in der Nähe der Dubai Mall hatten, war unsere Lust in La Mer zu shoppen eher gering.

Keventers Milkshakes –  Die besten Geschmacksrichtungen, darunter z.B. Vanille-Oreo! Die Glasflaschen kann man mitnehmen, ich trinke noch heute meine Smoothies daraus

Miyabi – Ein japanisches Restaurant, in dem Sushi, Gyoza und Donburi gibt

Bareburger – Hier werden nur „Organic, Non-GMO Ingredients“ verwendet. Der Eistee? Lecker! Der Kamelburger mit Ziegenkäse? No words!

Moishi – Auch wenn ich die Preise für vollkommen überzogen halte, so sind die leckeren Eismochi doch eine echte Versuchung!

Big Smoke Burger – Der Name ist Programm. Burger mit karamelisierten Zwiebeln und Bacon und dazu Jalapeño-Cheese-Fries? Ja bitte hier entlang!

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LA MER DUBAI FACTS

Es kostet keinen Eintritt zu La Mer, es handelt sich hierbei um einen öffentlichen Strand

Man kann sich in aller Ruhe im Bikini sonnen, das Viertel ist modern und westlich aufgestellt. Hier baden Frauen in Bikinis neben Frauen in Burkinis. Oben ohne geht aber nicht!

Es gibt Liegen und Schirme, allerdings sehr begrenzt. Kostenpunkt ca. 15€/Tag. Wir sind einfach immer am Nachmittag gekommen und haben uns in den Sand gelegt.

Am Leichtesten zu erreichen mit dem Taxi. Es gibt aber auch ein Parkhaus und eine Busstation.

Es gibt keinen Alkohol, auch nicht in den Restaurants und Cafés!

„Aber am Ende des Tages ist es doch Fake….!“

Auf Instagram schrieb ich: Ich weiß, dieser Ort ist nicht echt. Er ist fake. Alles daran: Die Container, die auf alt gemachten Restaurants, die Sitzplätze aus Paletten, die Rohre, die Graffitis, die Fässer als Mülltonnen, die Glühbirnen, sogar gefakete Schienen sind im Boden eingelassen, damit es „Industrial“ wirkt. Es wird eine Subkultur suggeriert, die es in Dubai nicht gibt. Aber es fasziniert mich trotzdem und ich erkenne viel gute Designarbeit in den zahlreichen Details dieses Strandviertels, die mit all den Farben und den Lichtern einfach Freude bereitet. Wo Frauen in einer Abaya neben Hipstergirls aus US Milkshakes trinken, wo neben der Shishalounge in Sichtweite ein Kinderspielplatz erbaut wurde, auf dem Kinder toben. Wo Fotografen und Influencer sind gegenseitig knipsen und die deutsche Oma am Strand spazierengeht. Ja, es ist Fake.

Aber wenn ich dann nach München blicke, wo Kultfabrik und Georg-Elser-Hallen, Optimolwerke und Schlachthofviertel verschwanden, wünschte ich mir, die Städteplaner  hier hätten mehr Mut für Design. Für Farben. Lichter. Konzepte, wo alle zusammenkommen. Ja, die Container und Schienen und Boote sind Fake in La Mer Dubai. Aber die Lebensfreude, der gemeinsame Genuss an der Freizeit, ist es nicht.

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