Mein Brautstyling (II) – Brautkleid, Accessoires & Co.

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Obwohl ich euch bereits Hochzeitsfotos gezeigt habe und ihr auch schon mein Kleid sehen konntet, möchte ich euch nochmal von meinem Brautstyling für die Hochzeitsfeier erzählen, mit allem was dazu gehört:

Dem Kleid, den Accessoires, den Haaren, den Blumen. Und warum das Kleid eigentlich nicht mein Traumkleid war – und es doch irgendwie wurde!

Vorab: Die Braut-Fotos, die ihr in diesem Beitrag seht, hatte ebenfalls Sophie von Sophie Saller Photography gemacht. Manche erinnern sich vielleicht noch an die Fotos, die wir im Sommer gemacht hatte? Ihre Fotos findet ihr auch im Artikel über unsere Hochzeitsfeier im Waldhaus! Die Nahaufnahmen von meinen Accessoires sind vom Getting Ready, als Gregor von Enns Fotografie mich begleitet und die schönsten Erinnerungsphotos vor dem offiziellen Start geschossen hat!

Wir hatten unsere Hochzeit in zwei Teile aufgeteilt: In einen ersten Vormittags-Teil, in dem wir standesamtlich heirateten und vor dem Gesetzt im wundervollen Standesamt Ismaning Mann und Frau wurden. Und nach einer 4-stündigen Mittagspause einen zweiten, feierlichen Nachmittags-Teil. In dieser Zeit sind wir zurück ins Hotel zum kurzen Durchschnaufen & in meinem Fall kurz Aufbrezeln!

Mein Brautkleid – Boho Liebe

Ich hatte euch schon mal an meinen Gedanken zur Brautkleid teilhaben lassen. Darüber hatte ich hier geschrieben: „Ein Kleid für’s Leben„. Und erst vor Kurzem auch hier: „Worauf wir bei unserer Hochzeit verzichten mussten„. Zwar hatte ich sehr wohl ein Traumkleid gefunden, ein wunderschönes Model von Rue de Seine, aber mit über 2.000€ war es einfach zu weiter über unserem Budget. Stattdessen machte ich mich auf die Suche nach Alternativen in diversen Online Shops und stand am Ende zwischen einem Kleid von Asos und diesem Kleid hier aus einem chin. Onlineshop. Meine Entscheidung habe ich nicht bereut!

Natürlich ging ich damit ein Risiko ein, aber letzten Endes hat es sich gelohnt! Eine Freundin nahm Maß (lieber zu viel als zu wenig angeben!), dann musste es noch bei der Schneiderin geändert werden. Die A-Linie ohne Unterrück, der Rückenausschnitt und die tolle Spitze…. auch wenn es kein Designer-Brautkleid ist: Ich habe mich auf den ersten Blick verliebt und es hat zu allem gepasst, was ich mir für die Hochzeit und mein Styling gewünscht hatte! Und die Spitze am Saum…ich liebe sie!

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Der Poncho

Was wirklich eine halbe Ewigkeit gedauert hat, war die Suche nach einem passenden Überwurf – immerhin heiratete ich im November und wollte etwas, was mich elegant aussehen lässt, ohne den Boho-Touch komplett zu verlieren. Ich wollte einfach nicht irgendeine hässliche Stola tragen….! Abendelang durchforstete ich die Online Shops und fand schließlich diesen gestrickten Poncho von Tom Tailor! Meine Befürchtung, dass sich die Weißtöne beißen würden, hat sich nicht bestätigt – ganz im Gegenteil! Auf den Fotos wirkt die Kombination entspannt, bequem und warm. Und das Beste ist: Nach der Hochzeit hatte ich ihn gleich in unsere Flittertage in die Berge mitgenommen! Einen ähnlichen findet ihr hier!

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Die Frisur

Da ich keine Lust hatte, von früh morgens bis spät abends mit der gleichen Frisur rumzulaufen (die sich vermutlich auch irgendwann verabschiedet hätte), habe ich meine Haare für das Standesamt mit Hilfe von Mama und Freundin in Form gebracht. Aber natürlich wollte ich für den festlichen Teil am Abend auch eine festliche Frisur! Leider hatte ich nicht mehr besonders viel Zeit nach einem Stylisten zu suchen – eine weitere Schwierigkeit war, dass zahlreiche Stylisten nur Haare in Kombination mit MakeUp anboten. Und das Makeup hatte ich ja ebenfalls selbst gemacht. Fand ich jemanden, der nur Haare machte, war Probestecken ein Muss. Und ich bin kein Fan von Zwängen, vor allem nicht bei der eigenen Hochzeit…!

Letzten Endes habe ich eine Stylistin gefunden, die mir anhand von Pinterest-Bildern die Haare hochsteckte. Was mir erst im Nachhinein auffiel war, dass es von hinten vollkommen anders aussah als gewünscht. Also wirklich – komplett anders. Als hätte sie gar keine Bilder gesehen. Wunderschön – aber trotzdem anders. Außerdem gab es im Nachhinein Unstimmigkeiten, weil sie mich, wissend, in der Trauerzeit unangenehm mit dem Thema Bildrechte belagert hatte und ohne zu fragen ein Bild von mir einfach auf Facebook und Instagram hochgeladen hatte. Am Tag der Hochzeit. Noch bevor mich meine Gäste gesehen hatten. Auf Grund dieser persönlichen Differenzen kann ich die Dame leider auch nicht uneingeschränkt weiterempfehlen, obwohl sie beim Stecken nett und unkompliziert war.

Das Highlight ist und bleibt aber das Headpiece von La Chia – Ähnliches Hier! – entdeckt bei Patricia von The Kaisers! Egal ob offene Mähne, Messy Bun oder Hochsteckfrisur. Ich wusste beim ersten Blick darauf: Das ist es! Und trage es bestimmt nicht das letzte Mal!

Schmuck

Beim Schmuck war es mir wichtig, dass ich die Teile auch noch nach meiner Hochzeit tragen konnte – sie durften also nicht zu opulent sein und zum schlichteren Kleid passen. Fündig geworden bin ich bei Koshikira in Hamburg. Das Layering-Konzept macht es möglich, sich die Ketten individuell zusammenzu stellen. Und ich entschied mich für schlichte Varianten in Form einer kleinen Röhre, Perle und einem Plättchen auf dem „Love“ steht.

Neben dem Ehering von Skusa sind Ohrringe und Armband tatsächlich Modeschmuck von Iam! Meine Mama fand zwar auch nicht so toll, dass ich mir keinen Goldschmuck anlegte. Aber sie kennt mich.

Lieber Blumen im Haar als Diamanten um den Hals

Schuhe

Von Anfang an stand für mich fest, dass ich keine weißen Brautschuhe haben würden. Was würde ich denn im Herbst mit weißen Brautschuhen wollen…?! Da ich schon immer mit den goldenen Pumps von Buffalo geliebäugelt habe und Gold auch die Farbe meiner Wahl auf der Hochzeit war, habe ich hier nicht lange überlegt, rumprobiert und rumgefackelt, sondern habe mir die schönen Dinger während der Glamour Shopping Week mit 20% Rabatt geholt. Ich Fuchs!

Tasche

Dass ich meine Tasche bei Accessoirize finden würde, war auch absolut klar. Ich bin ein Riesenfan der Marke Accessoirize und Monsoon und finde sie haben wahnsinnig schöne, opulente, aber immer noch bezahlbare Taschen. Meinen Favoriten hatte ich schon seit dem Sommer im Auge, während der Shopping Week gab es nochmal 20%. Ha! Ähnliche gibt’s hier!

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Infos zu Produkten & Dienstleistern

Kleid | vbridal

Headpiece | La Chia

Poncho | Tom Tailor (Ähnlicher Hier)

Ketten | Koshikira

Ringe | Skusa Schmuckgeschichten

Armband/Ohrringe | Iam

Schuhe | Buffalo

Tasche | Accessoirize

1 Comment
  1. Wahnsinn! Ich kann gar nicht glauben, dass das ein China-Kleid ist – es ist so schön! Und ich mache zudem gerade ne ähnliche Geschichte durch. Ich habe mich Hals über Kopf in ein Kleid von Rue de Seine verliebt (Poppy Dress), aber ich kann es mir nicht leisten. Jetzt schlägt mein Herz aber noch viel höher für „Lucinda“ von Mia Solano – aber ich kann es mir nicht leisten. Nun hab ich ein ähnliches Kleid aus China entdeckt und ernte ständig nur entmutigendes Feedback. Das würde dann billig aussehen und so weiter. Aber wenn ich jetzt dein Kleid sehe … meine Güte … das ist traumhaft! :) Dein Post kommt mir in der Tat grade zur rechten Zeit vor die Flinte. Danke!

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