Breakfast | Nimm‘ dir Zeit für Frühstück

Guten Morgen München!

Vor einigen Minuten bin ich aufgewacht und draußen fällt wieder ein klein wenig Schnee. Meine Hoffnung auf einigermaßen weiße Weihnachten habe ich noch nicht aufgegeben und sehe jede Schneeflocke draußen vor dem Fenster schmachtend an. Hier bei uns riecht es leicht nach Räucherstäbchen und frischem Earl Grey. So entspannt bin ich schon lange nicht mehr in einen Samstag gestartet und lasse das Wochenende einfach auf mich zukommen. Aber das, was einen guten Start in ein gutes Wochenende ausmacht, ist einfach ein gutes Frühstück.

Seien wir doch ehrlich: Steack und Salat mit Croutons und Tikka-Hähnchen schön und gut, aber das, worauf wir uns im Hotel immer am Meisten freuen, ist doch das Frühstück und das Bett, in das man sich hemmungslos schmeißen kann, ohne es machen zu müssen!

Und auch daheim zelebriere ich das Frühstück am Wochenende. Denn wann habe ich unter der Woche wirklich Zeit noch vor der Arbeit kurz einen raffinierten Bagel zu machen, ein Sandwich im Sandwichmaker oder sogar ein Rührei? Meistens bin ich froh, wenn ich morgens verschlafen in die richtige Ubahn steige und einigermaßen pünktlich auf meinem Arbeitsplatz aufschlage…

Ich bin auch ein deftiger Frühstücksmensch: Eier, Speck, Bohnen, Würstchen, Aufschnitt und Käse sind genau das richtige zu meinem kräftigen schwarze Tee. Denn wie ihr wisst, trinke ich so gut wie nie einen Kaffee und kann alleine deshalb schon niemals ein so sau cooler Blogger werden, der Bilder auf Instagram #fromwhereIstand mit einem fancy Starbucks-Becher hochlädt. Tja.

Bevor ihr also morgen, dem schönen 1. Advent, euch schnell einen lapprigen Toast vor dem Fernseher schmiert, gönnt euch doch ein richtig schönes Frühstück. So wie ich letztes Wochenende. Und dieses Wochenende auch! Es muss auch gar nicht schwer sein, ich geb‘ euch auch Tipps für ein perfektes Rührei:

Nimm dir Zeit für Frühstück 2
Nimm dir Zeit für Frühstück 3

Nimm dir Zeit für Frühstück 4

Das perfekte Rührei gelingt so:

Ich nehme immer 4-5 Eier (hab‘ ich schon erwähnt, dass ich morgens viel Hunger habe….?) und verquirle sie in einer Schüssel mit einem Glas Milch (ca. 100-150ml, je nachdem, wie viele Eier ihr habt). Es darf schon ein kräftiger Schuss rein! Wichtig ist, dass das Ei nur gesalzen wird, aber nicht gepfeffert oder gewürzt.

In der Pfanne lasse ich parallel ein großes Stück Butter zerlaufen (ca. 1 EL groß). Wenn die Butter komplett aufgelöst ist, gebe ich das Ei dazu und vermische es zu einem Ei-Butter-Gemisch. Dann fängt er bereits an zu flocken, wenden und rühren, kurz fest werden lassen, wieder wenden und rühren usw. . Aber jetzt kommt der Trick: Das Ei von der Herdplatte nehmen, wenn es noch feucht und flüssig ist – um  es dann zu pfeffern und mit Schnittlauch und Petersilie zu versehen. So bleiben die Aromen frisch, das Ei zieht noch in der Pfanne die Hitze nach und wird fester, dabei aber immer noch leicht fluffig und feucht. Ganz wie ich es auch im Hotel liebe!

Dazu gibt es:

  • Frisches Krustenbrot vom Bäcker
  • Lachsaufstrich
  • Bacon mit viel Fleischanteil
  • Baked Beans by Heinz

Ich wünsche euch ein schönes Adventswochenende!

No Comments Yet

Leave a Reply

Your email address will not be published.