OUTFIT | COLD DAYS AT THE SEA

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Es gibt noch so viele ungezeigte Bilder unserer langen Flitterwochenreise. 4 Monate sind eine lange Zeit und für uns war es eine Zeit voller Geschichten, die wir zusammen erlebt und wir zusammen geschrieben haben. Manchmal nehme ich ein Bild oder Foto in die Hand und erinnere mich an die schönsten Augenblicke, manchmal ist da dieser eine spezifische Geruch… nach Crêpes am Sydney Harbour oder nach Koriander aus Vietnam. Und manchmal sind es Kleidungsstücke, die ich anziehe – und urplötzlich bin ich wieder da.

Am Wochenende griff ich in den Schrank und meine Finger berührten eine Fleecejacke von Bench, die ich seit unserer Rückkehr im August nicht wieder angezogen hatte. Auf unserer Reise dagegen war die Jacke, vor allem in der Nebensaison in Neuseeland, mein Ein und Alles! Ich mochte ihren Stehkragen, die Taschen, die langen Ärmel mit Daumenschlaufen. Sie stand für mich für Wärme, für Geborgenheit, für ein Easy-Going-Life ohne viel Drumherum.

Vor einiger Zeit habe ich aufgehört, mir unnötigen Schnickschnack aus den Ländern mitzunehmen, die ich bereise – wie Tassen oder Schlüsselanhänger, die in irgendeiner Schublade verstauben. Stattdessen: Schmuck, Bücher oder Zeitschriften, Poster, die ich aufhängen kann. Und Kleidung, die ich trage.

Dieser Bilder wollte ich euch noch zeigen und habe eigentlich nur auf eine Gelegenheit gewartet.

Strand von Napier. Ein sonniger Tag und trotzdem… Abends weht ein kalter Wind, das Meer ist rau. In Deutschland startet der Frühling und hier, auf der anderen Seite der Welt, bricht der Herbst an und die letzten sonnigen Tage gehen zu Ende. Am Strand ist niemand. Ein paar Plätze weiter parkt ein französisches Pärchen, sie gehen am Strand spazieren, später riecht es nach Gras.

Die Outfits dieser Tage sind schlicht und funktional: Eine Thermoleggings, Tshirt, Hiking-Sneaker und – diese schwarze Fleecejacke mit dem hohen Kragen. An Tagen wie diesen, bin ich ja schon richtig stolz, ausnahmsweise das Richtige und nicht zu viel eingepackt zu haben. Das Leben im Campervan und am Strand ist einfach. Die Kleidung auch. Und Augen, Kopf und Herz weit offen.

Ich stecke meine Nase in den Kragen und schau ein bisschen aufs Meer. Wir sind erst den ersten Monat unterwegs und ich habe mich noch nicht satt gesehen an all der Weite, der Leere, der Ruhe.  In Napier gehen die Lichter des Feierabends an.

Es ist ein schönes Gefühl, wieder ein besonderes Stück in die Hand zu nehmen und noch das Gefühl zu haben, da ist noch etwas…Sand? Oder der leichte Duft von Meer? Oder vielleicht doch nur ein paar Erinnerungen daran, die sich nie rauswaschen lassen.

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Als ich dann am Wochenende die Fleecejacke wieder anziehe, ist es kurz wieder da: Das Gefühl von Abenteuer, von Weite, von Neuem und Unbekanntem.  Draußen ist es kalt, aber das Meer fehlt. Macht nichts. Das Jahr hat erst angefangen!

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Eine Auswahl von Bench und anderen Outdoor-Produkten gibt es unter anderem bei Peek&Cloppenburg, mit deren freundlicher Zusammenarbeit dieser Beitrag entstanden ist!

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