SKINCARE FÜR HERBST & WINTER

Warum man seine Hautpflege zwischen Sommer und Winter umstellen sollte

Es ist Mitte November, in München steht schon der große Weihnachtsbaum auf dem Marienplatz. Ich habe bereits meine Kerzen und Winterschals ausgepackt und freue mich wie irre auf die Vorweihnachtszeit! Draußen ist es kühler, man kommt gerade von der Arbeit oder vom Weihnachtsmarkt. Die Wangen spannen ein wenig, ich lass‘ mir dann ein dampfendes Bad ein, trinke heiße Schokolade, blättere in der Winterausgabe der Glamour (wann gönne ich mir endlich ein Abo…?) und lasse es mir an ruhigen Abenden so richtig gut gehen….

Und ich merk’s schon! Was uns gut zu tun scheint, ist für die Haut reiner Stress: ständiger, extremer Temperaturwechsel, raue Stoffe, trockene Heizungsluft. Und dann habe ich beim Grübeln in der Arbeit auch noch immer meine Hände im Gesicht! Obwohl ich keine Problemhaut habe, habe ich dann immer wieder mit einer schuppigen Stirn, kleine Fältchen und trockenen Wangen zu kämpfen.

Erst mit 22 habe ich wirklich damit angefangen meine Hautpflege zwischen Sommer und Winter zu wechseln. Damals hat mir meinen Mama ein Weleda Wildrose Pflegeset geschenkt. Gegen erste Fältchen. Da musste ich erstmal schmunzeln, braucht man das wirklich mit Anfang Zwanzig? Mädels, die Antwort lautet: JA!

Seitdem schätze ich gute Produkte, nach Möglichkeit mit natürlichen Inhaltsstoffen und bezahlbar

Skincare Winter Hautpflege Routine 1

Warum die Gesichtspflege zwischen Sommer und Winter wechseln

Viele Produkte aus der Sommerpflege zielen hauptsächlich auf leichte Inhaltsstoffe, schnell einziehende Gels und rückstandslose Feuchtigkeitspflege ab. Durch ihre leichte Textur bleiben sie nicht auf der Haut und können sie entsprechend nicht vor den physischen, äußeren Einflüssen schützen – und dazu gehört nun mal die Kälte! Würde man bei tiefen Minusgraden ein Hydrogel benutzen, dann würde das gespeicherte Wasser einfach anfangen zu gefrieren und die Haut bekommt Risse. Wie die Bierflasche, die man im Eisfach vergessen hat.

Dagegen helfen reichhaltigere Cremes und auch Öle (auf die ich nie wieder verzichten will!). Ich liebe es, wenn ich nach einer heißen Dusche ein Öl zwischen den Händen erwärmen und auf das Gesicht auftragen kann. Noch dazu, wenn es so gut duftet. Ach ja, und falls ihr ohnehin zu unreiner Haut neigt, dann lasst euch von den schweren Texturen nicht sofort abschrecken. Oft ist unreine Haut auch ein Zeichen von mangelnder Feuchtigkeit, die durch alkoholhaltige und desinfizierende Reiniger nur noch mehr beansprucht wird!

Meine Skincare-Favoriten für die kalte Jahreszeit

  • Weleda Pflegeperlen | Wie bereits erwähnt, ist die gesamte Wildrosen-Pflegeserie sehr zu empfehlen! Bis heute, fast 3 Jahre später, sind die Weleda Pflegeperlen für mich ein Nachkaufprodukt. Nichts fühlt sich so gut an wie die heiße Dusche nach einem langen Arbeitstag und die richtige Hautpflege. Gerade wenn es ein besonders kalter Tag war oder die Haut besonders spannt, sind diese kleinen, nach einem Rosengarten duftenden Kügelchen ein absoluter Genuss. Das Öl zieht schnell ein, die Haut fühlt sich danach entspannt, weich und prall an. Großer Pluspunkt: Es handelt sich um natürliche Inhaltsstoffe.
  • The Body Shop Vitamin E Facial Oil | Auch dieses Gesichts-Öl von Body Shop benutze ich bereits das zweite Jahr in Folge. Während die Pflegeperlen von Weleda eher nach einem ausgedehnten Bad oder einem Wellnesstag zur Anwendung kommen, benutze ich das Vitamin-Öl fast täglich als meine Nachroutine. Früher bin ich oft zerknittert und irgendwie fahl aufgewacht. Seit ich das Öl benutze hat sich das definitiv geändert. Die Textur ist leicht und zieht schnell ein und am nächsten Tag fühlt sich die Haut erholt und weich an. Für eine Tagespflege wäre mir das Öl zu reichhaltig, aber für die Nacht, während die Haut sich regeneriert, ist es gerade zu perfekt.
  • Bebe Bedtime Beauty* | Neben dem Gesichtsöl hat sich noch ein weiterer Freund in meinen Pflegekorb geschlichen, nämlich die Nachtceme von Bebe. Ich muss zugeben, als Jugendliche habe ich Bebe nicht so gut vertragen und konnte mich nicht wieder so recht mit der Marke anfreunden. Bis dann diese Nachtpflege bei mir landete. Sie riecht unaufdringlich, ist frei von Parabenen und zieht schnell ein. Von der Konsistenz errinnert sie mich ein wenig an eine Buttercreme und fühlt sich beim Auftragen leicht und pflegend an. Vielleicht hat sich meine Haut verändert, vielleicht ist Bebe auch erwachsener geworden… Die Bedtime Beauty Creme hat sich auf jeden Fall seinen Stammplatz vorerst gesichert und ist für jeden eine Überlegung wert, für den das Öl nachts doch zu schwer ist.
  • Alverde Tagescreme Wildrose | Jaja, die Wildrose! Auch Alverde hat eine Pflegelinie auf dem Markt, die mit dem natürlichen Inhaltsstoff arbeitet. Die Wildrose-Pflegelinie beinhaltet sowohl Tages-, als auch Nachtpflege und sogar ein Öl. Für mich ist die Tagescreme ebenfalls bereits seit Jahren ein treuer Begleiter und mit gerade einmal 3€ absolut unschlagbar im Preis. Sie irritiert nicht, sie klebt nicht, sie riecht gut, zieht schnell ein und pflegt. Preis und Inhaltsstoffe stimmen auch. Für mich gibt es bis jetzt im Winter keine Basic-Skincare-Alternative.

Skincare Winter Hautpflege Routine Bebe

Skincare Winter Hautpflege Routine Glamour
Ich für meinen Teil bin froh, dass ich irgendwann aufgehört habe, ein- und dieselbe Creme Tag und Nacht, im Sommer und Winter zu verwenden. Es ist nicht leicht, die perfekte Harmonie und Pflege für sich zu entdecken, vor allem in diesem gigantischen Beautydschlunge. Trotzdem kann ich jedem nur ans Herz legen, auf seine Haut zu hören und die Pflegeroutine entsprechend den Jahreszeiten umzustellen.

Denkt an die Bierflasche im Gefrierfach.

 

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