SPORT & MOTIVATION

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Ich bin sicherlich kein Fitness Guru und auch nicht das beste Vorbild in Sachen Ernährung. Manchmal könnte ich zwei Dönerboxen essen ohne mit der Wimper zu zucken. Aber wenn ich motiviert bin, dann hält mich nichts!

Motivation und Willensstärke ist das, was uns die scheinbar mühelos alle Dinge tun lässt, die wir uns vornehmen. Es gibt keine magische, leichte Lösung in 5 Tagen. Es gibt nur dich, den Sport, deine Vorsätze, deine Motivation. Die ist eigentlich auch Übungssache, deshalb möchte ich mit euch meine persönlichen Erfahrungen teilen, wie man sich zum Sport motivieren kann.

Diese Gedanken sind wirklich sehr persönlich und individuell. Nicht alles kann für jeden funktionieren. Es gibt kein allgemeingültiges Rezept für mehr Motivation beim Sport. Seit 2007 trainiere ich mal mehr, mal weniger bei McFit und bin sehr zufrieden. Dort kann ich abschalten und in Gedanken für mich sein. Ich kann meine Ausdauer trainieren, meine Kraft, es gibt Pilates und Spinning in virtuellen Kursen. Außerdem ist das Studio nur 5 Minuten auf dem Fahrrad von mir entfernt, das macht das Ganze natürlich noch leichter hinzugehen.

Aber wusstet ihr, dass ich früher ein recht pummeliger Teenager war? Ich weiß also was es bedeutet, seinen Hintern hochzukriegen.

Vertraut mir Mädels – es gibt kein 14-Tage-Bauchweg-Programm, das euch auf Dauer glücklich macht. Und auch von Diäten, Punktezählen und Hungern halte ich absolut gar nichts. Es mag für den ein oder anderen funktionieren, aber Essen ist für mich ein wesentlicher Bestandteil vom Guten Leben und dafür würde ich niemals etwas aufgeben wollen. Und wer regelmäßig Sport macht, braucht auch auf nichts zu verzichten!

(Als wir einen Monat jeden Tag surfen waren, aß ich zum Frühstück 4 Eier und am Abend Burger, Fleisch und Kartoffel. Ich verbrannte wie ein Heizkraftwerk!)

Wie motiviere ich mich also zum Sport?

1. Manchmal gar nicht

1. Ich bin ehrlich zu mir selbst

Vielleicht der wichtigste Tipp für mehr Motivation, daher gleich auf Platz 1: Sei ehrlich zu dir selbst, werde dir über deine eigenen Ziele klar! Es bringt nichts, wenn man anderen vorheuchelt, „man tue es nur, um fitter zu werden und sich gesünder zu fühlen“, wenn man einfach nur einen schlanken Bauch will oder straffere Beine. Stell‘ dich vor den Spiegel und frage dich, was du möchtest. Schlanke Beine, schlanke Arme, weniger Ablagerungen um die Hüfte? Oder willst du tatsächlich mal wieder die Treppe hochkommen, ohne am Rande eines Herzinfarktes zu stehen? Oder tut dir der Rücken weh und du möchtest einfach keine Schmerzen mehr haben und Sport und Bewegung zum Bestandteil deines Alltags machen?

Sport machst du in aller erster Linie für dich selbst. Werde dir also klar, was du erreichen möchtest!

2. Ich habe die richtige Sportart für mich gefunden

Platz 2 geht Hand in Hand mit Platz 1: Sobald du weißt was du möchtest musst du einen Weg finden es zu erreichen. Wenn du Gewicht verlieren willst, führt an 3-4x die Woche Ausdauersport kein Weg vorbei. Das kann Joggen, Schwimmen, Laufen, Fahrradfahren oder (wie bei mir) Crosstrainer und Spinning-Workout sein. Wenn du keine Rückenschmerzen mehr haben willst, probiere Bikram Yoga! Wenn es straffere Beine sein sollen, ist eine Kombination von Wandern und Kraftübungen oder auch Freeletics dein Ding?

Denn wer abnehmen will und meint, 1x die Woche mit der besten Freundin Badminton spielen zu gehen würde zu Erfolgen führen, der wird wahrscheinlich frustriert nach 4 Wochen das Handtuch werfen.

3. Ich habe einfach angefangen

Warte nicht bis zum Neujahr, bis zum 01.2., bis zum Montag. Fang einfach an. Packe deine Sporttasche. Geh los. Gib dir nach der Arbeit nicht die Gelegenheit darüber nachzudenken, ob du Bock drauf hast, heute Sport zu machen. Deine Lust oder deine Unlust musst du außen vor lassen. Du fragst dich auch nicht jeden Tag beim Zähneputzen, ob du das möchtest oder nicht. Mach Sport zu deiner Routine.

4. Ich mache einfach weiter

Die echte Motivation stellt sich sein, wenn du anfängst, erste Erfolge zu sein. Ein strafferer Bauch, 2kg weniger oder wenn du merkst, dass du mehr Gewichte stemmen kannst. Das alles kommt aber erst nach 2-4 Woche Training und nicht von heute auf morgen. Auch wenn du dich nach 2 Wochen fragen solltest, wofür du das eigentlich machst – aber irgendwann wird es KLICK machen und bis dahin: Halte durch!

5. Ich setze meine Prioriäten und halte mich daran

So oft höre ich, dass jemand keine Zeit habe für Sport. Aber seien wir doch mal ganz ehrlich: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Wo kein Wille ist, sind Ausreden. Wenn ich mich motiviere, dann trage ich Sport fix in meinen Terminkalender ein. Montag 19Uhr, Mittwoch 18.30Uhr, Samstag 11Uhr. Und egal, ob eine Freundin brunchen will oder es Afterwork-Drinks gibt, ich bleibe bei meinen Terminen. Ich würde niemals eine Freundin für einen anderen Termin versetzen. Und genau so halte ich es auch mit mir selbst. Ich versetze mich selbst auch nicht!

Früher habe ich übrigens in den schlabbrigsten Sachen trainiert: Einer alten H&M Hose, ausgelatschten Turnschuhen, dem Top aus Thailand, das ich vor 4 Jahren mitgebracht habe. Den Trend, sich schöne Fitnesskleidung zu kaufen, finde ich gar nicht verkehrt. Immerhin geht es beim Sport auch ums Wohlbefinden!

Sport Motivation 1

1 Comment
  1. Für mich ist auch der wichtigste Punkt, dass es mir Spaß machen muss! Ich reite nun seit über 20 Jahren regelmäßig 2-3x die Woche und gehe 1-2x die Woche noch laufen, dies jedoch erst seit ungefähr 2 Jahren. Ja klar gibt es Tage, an denen ich einfach keine Lust habe, es kalt oder nass ist, aber wenn ich es dann hinter mir habe, bin ich happy ;-)

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