Sunday Soul | Läuft

Aloha und Happy Sunday.

Diese Worte habe ich gefühlt schon sehr lange nicht mehr geschrieben. Die Mädels sind gerade gegangen und Matze aus Italien nach Hause gekommen und es ist die Ruhe eines Sonntagnachmittags eingekehrt, die in einen Sonntagabend übergeht. Nichts wird dieses Wochenende mehr passieren und der Montag ist auch noch weit weg. Wir warten auf den Lieferdienst, der mir gebratene Nudeln mit Hühnerfleisch und Wan Tan bringt (Katerstimmung…). Und ich sitze da und schreibe ein bisschen vor mich hin, weil das Leben gerade wieder nur so vor sich hinsprudelt. Läuft halt!

#ImABridesmaid

Ok, wir haben es geschafft! Der erste Junggesellinnenabschied – und auch noch einer der Wichtigsten. Immerhin will man nichts falsch machen, wenn eine der besten Freundinnen heiratet. Da will man, dass das Wetter passt, das Timing, das Styling. Man will, dass die zukünftige Braut sich nicht nur gut, sonder phantastisch fühlt. Wunderschön. Wie ein ganz besonderer Mensch, der sie auch ist! Wir brunchten im Maria, zogen zum Hofphotographen und ins Eataly, wir hatten Daniela Weise bei uns zu Gast um die Braut zu stylen, aßen fantastische japanische Fusion Cuisine im Kokumi und wankten vom Irish Pub zuerst Richtung Heart, aber dann doch ins 089.

Die Füße sind zertanzt, der Kopf noch leicht benebelt, die Braut glücklich, die Brautjungfern müde.

Also alles so, wie es sein soll. Ach ja: Und niemand musste ein rosa Tütü, eine glitzernde Krone, Feenflügel oder ein „Bride-To-Be“-Tshirt tragen und fremden Männern etwas verkaufen oder sie abbusseln!

Das perfekte Brautjungfernkleid habe ich aber immer noch nicht gefunden, ist das zu fassen? Ganze 8 (!!!) Stück schicke ich morgen zu ASOS zurück und gebe noch einem eine Chance, das nächste Woche ankommen soll.

#ImABridesmaid | Das Brautjungfern-Kleid

Unterwegs nach… Russland!

Ok, ich bekenne mich auch ein wenig schuldig, denn ein Reiseblogger, der nicht über Reisen schreibt, ist schon ein bisschen lame! Aber ja, einer der Gründe warum es hier mitein wenig stiller war, ist dass ich rund 3.500km entfernt unterwegs war: In meiner russischen Heimat. Richtig angekündigt habe ich es nicht und auch bei Instagram findet sich nicht ein einziges Bild. Irgendwie wollte ich nix jinxen, weil ich kurz davor doch noch der Grippe erlegen bin und 3 Tage vor Abflug mit fast 39° Grad flach lag. Erst am Samstag, am Tag des Abflugs, habe ich entschieden, ob ich die Reise überhaupt antreten konnte. In der Security Line kamen mit Schwindel und einem Schweißausbruch die ersten Zweifel, ob das so ein guter Plan war. Aber hey, da war ich schon unterwegs! Also flog ich und kurierte mich bei russischem Fernsehen und Blinis bei meinem Opa aus

Verloren

Die Grippe war aber nicht das Einzige, was mich Nerven und Laune kostete, denn es ist vermutlich eines der schlimmsten Dinge passiert, die einer verlobten Frau passieren können. Nein, der Mann ist noch da. Der Ring auch. Naja. zumindest ein Teil von ihm. Denn ich habe den Stein aus meinem Ring verloren. Und ja, ich schreibe es deshalb so nüchtern, weil die Enttäuschung, die Wut, die Trauer, die Scham gegenüber meinem Freund, der Schock – all das hat mich den ganzen Urlaub nicht losgelassen und als ich zurückkam, war ich einfach nur müde von all den Sorgen und den Gefühlen. Es war einfach zu viel, fühlte sich an wie ein Alptraum. Immer wieder sah ich den Ring mit der leeren Weißgoldkralle vor mir und die Stelle, an der ein Diamant hätte sein sollen. Tagelang kroch ich auf Knien durch die Wohnung und drehte jeden Teppich und jede Decke um nach der Suche nach einem winzigen Funken Glitzer, die Augen vom Weinen geschwollen. Ja, es ist nur ein Gegenstand und nein, ich sah darin kein schlechtes Omen. Und ja, der Juwelier, bei dem der Ring gekauft wurde, wird den Stein anstandslos ersetzen, neu platzieren und auch die Krallen verstärken. Aber dieses Drama hätte ich uns allen lieber erspart….!

Aloha-Spirit

Angela von the3rdvoice, die die letzten 2 Monate auf Hawaii verbracht hat, ist wieder da. Und hat ihre Liebe, Sehnsucht und Gedanken nach der Rückkehr von einer langen Reise in die wundervollsten Worte gepackt: Hallo Welt. Ich sage nur: Wie kriegt man den Ozean in ein Glas? Wie erklärt man den Grand Canyon an einem Kieselstein?

Do What You Love

Also ich bin schon ein wenig aufgeregt – ich arbeite gerade an einem neuen Projekt, das ich euch eigentlich unbedingt jetzt sofort zeigen will. Wie ein kleines Kind, dass allen zeigen will, wie toll es malen kann (und dann zu schnell das Bild zeigt und Mama fragt, warum Pappa nur 3 Finger hat…). Deshalb zügle ich mich noch ein wenig und schließe das Projekt erst ab, bevor ich es endlich vorstellen kann. Oooooh, das wird so toll!

Und what’s next?

Positive Thoughts, Positive Mind, Positive Vibes, Positive Life!

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