Unterwegs in… Ayutthaya!

Der nächste Kurztrip ist nur zwei Tage entfernt und vielleicht habe ich gerade deshalb noch ziemlich spontan Lust bekommen, eine ältere Reise auszugraben.

Also schnell zu Abend gegessen, alte Festplatte rausgekramt und Fotos rausgesucht. Und zwar wieder aus Thailand! Auch, weil der letzte Post über Alleine verreisen auf Koh Samui so gut bei euch angekommen ist!

Als ich in Thailand unterwegs war, stand relativ schnell fest, dass wir von Bangkok aus mit dem Nachtzug in den Norden nach Chiang Mai fahren würden. Da bot sich auch gleich ein Abstecher nach Ayuthaya an, die alte Königsstadt Thailands, die man am Besten mit dem Fahrrad erkundet!

Wir packten also unsere Rucksäcke und fuhren am Morgen von Bahnhof Bang Sue im Norden los, nicht vom Hauptbahnhof Hua Lamphong. Wenn ihr euch unsicher seid, dann solltet ihr vom Hauptbahnhof losfahren, denn im Bezirk Bang Sue sprechen weniger Leute Englisch – sind aber nicht minder hilfsbereit! Mit Händen und Füßen buchten wir unsere Tickets nach Ayutthaya und anschließend noch Tickets für die 2.Klasse für den Nachtzug Ayutthaya – Chiang mai. Aber das ist eine andere Geschichte :)

Die Fahrt nach Ayutthaya ist nicht lang, dauert kaum eine Stunde und hat, soweit ich mich erinnern kann, 2,50€ gekostet. Die Passagiere sind eine bunte Mischung aus Touristen, Bauern und thailändischen Großfamilien. In der Stadt selbst kann man sein Gepäck direkt am Bahnhof abgeben und sich gegenüber von Bahnhof ein Fahrrad mieten. WICHTIG: Dabei nie nie nie den Pass, sondern nur die Passkopien hergeben und sich ein gutes Schloss geben lassen. Und schon kann die Tour losgehen!

Ayutthaya ist jederzeit einen Besuch wert. Aufpassen muss man lediglich auf den Verkehr, den Fussfänger- oder Fahrradwege gibt es nicht und oft genug mussten wir auch einer 4-spuren Straße abbiegen.

Außerdem empfehle ich auch den Kauf eines dünnen Tuches, dass ihr euch um Mund und Nase legen könnt. Der blutrote Staub, Sand und Dreck setzt sich wirklich überall ab! Am Ende des Tages entsorgte ich meine komplette Kleidung im Müll und wusch mich zusammen mit einer glatzköpfigen Nonne und einem winzigen Lappen auf der Bahnhofstoilette. Also Tuch und Handtuch nicht vergessen ;)

Hier trage ich es übrigens auf dem Kopf, benutzte es aber während der 4 Wochen auch als Mundschutz, Schal, Rock, Bolero, Decke und Handtuch….

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3 Comments
  1. sehr schöne eindrücke – ich habe in thailand mal aus einem größeren halstuch mit schwemmholz ein schattensegel für den strand gebastelt, also sowas lohnt sich immer :D

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