Oh, ich will!

Notyourcomfortzone Oh ich will Wedding Hochzeit

Im Februar 2016 ging Matze auf einer WG Feier auf die Knie und öffnete eine kleine Box. Ich stand an der Hausbar und starrte ihn an. Dieser Moment – da steht wirklich die Zeit still. Ein Moment, der immer anderen passiert oder in Filmen. Aber mir? Wir waren erst im Sommer zusammengezogen und freuten uns auf ein gemeinsames, etwas ruhigeres Jahr, in dem keine Abschlüsse, Jobwechsel oder Umzüge anstanden. Und so hatte ich auch kein bisschen damit gerechnet… zumindest nicht in den nächsten 12 Monaten. Meine ersten Worte waren leider kein romantisch gehauchtes „Ja ich will!“ – sondern eine sich in Worten manifestierte Überforderung die so Richtung „Meinst du das jetzt ernst?“ ging. Weil ich es einfach nicht glauben konnte, dass da jemand sagte: Ich will dich. Für den Rest meines Lebens. Irgendwann konnte ich mich dann doch zu einer eindeutigeren Antwort durchringen… :)

Zwei Tage später stand der Hochzeitstermin im November fest und wir setzten eine Gästeliste auf. Und die nächsten zwei Monate ging ich ein wenig wie in Watte gepackt durch die Welt und Schlechtes prallte einfach an mir ab, so glücklich war ich und so besonders fühlte ich mich! Immer wieder starrte ich auf den wunderschönen, klassischen Ring auf meinem Finger.

Und dann? Fotografen, Locations, Kleider, Caterer gegoogelt und die obligatorische Pinterest-Pinnwand angelegt, um alle möglichen Ideen zu sammeln. Wir wollten beide eine Hochzeit mit vielen Freunden, denn es gäbe ja ordentlich was zu feiern – und so war es klar, dass wir zwar nicht alles umsetzen und machen könnten, aber hey! Das Leben ist kein Pinterest-Board und trotzdem wundervoll, glitzernd und bunt!

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Auf was wir bei unserer Hochzeit verzichten mussten 1

Worauf wir bei unserer Hochzeit verzichten mussten

Das Thema, das mich auf diesen Text hier überhaupt gebracht hat, war mein Beitrag in einer Hochzeitsgruppe auf Facebook, in dem ich einige Monate vor unserer Hochzeit schrieb, dass ich mich vermutlich gegen ein teures Brautkleid aus einem alteingesessenen Laden entscheiden würde.

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Die Stunden vor der Hochzeit – Getting Ready & Brautstyling (I)

Der Morgen verlief ungefähr so: Ich stehe im Hotelzimmer. Im Brautkleid. Ich schaue meine Mama an, meine Trauzeugin, meine Freundinnen. Helena steckt mir noch Blumen ins Haar. Ich habe eigentlich ganz ok geschlafen und warte darauf, dass ich wirklich wirklich unangenehm nervös werde. Aber ich bin einfach nur aufgeregt! Wie kein Kind vor Weihnachten, das schon mal durch’s Türschloss spät und einen kleinen Blick auf die Geschenke und den Baum erhaschen kann….. Wir müssen gleich los, aus der kleinen Box kommt Musik. Hier im Hotel macht alles einfach nur Spaß – es ist eine bunte Welt voller Mädchen in schönen Kleidern und Schmuck und goldenen Schuhen und Liebe und Prosecco.…

Hochzeit im November Wald München 1

Unsere November-Hochzeit im Waldhaus

Wenn ich mich an das Jahr 2016 erinnern werde, dann werde ich an ein Jahr denken, das in vielerlei Hinsicht besonders war. Besonders lehrreich, besonders aufregend, besonders anders. Erst vor Kurzem, eine Woche nach der Hochzeit, musste ich unfassbar schmerzhaft Abschied nehmen und bin zerbröselt. An manchen Tagen geht es inzwischen besser und an manchen schlechter und ich beginne es erst langsam zu verarbeiten und die Stücke zu dem Menschen, der ich bin, wieder zusammenzusetzen. 2016 war aber auch ein Jahr, in dem viele Wünsche wahr wurden und sich viele Bucketlist-Momente erfüllten. Und alles, nicht nur das Jahr, sondern wirklich die Richtung unseres ganzen zukünftigen Lebens, nahm seinen Lauf, als…

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Mein Junggesellinnenabschied in München 1

Mein Junggesellinnenabschied

Heute möchte ich euch von einem ganz zauberhaften Tag erzählen – einem Tag, der mir dank meiner Mädels und meiner Trauzeugin mein Leben lang in Erinnerung bleiben wird und der bei allen, denen ich davon erzähle, nur Erstaunen auslöst. „Wie?„, sagen die Leute dann. „Das alles habt ihr an einem Tag gemacht?!“ Ein Tag, der ziemlich genau einen Monat vor der Hochzeit stattfand (Mitte Oktober) und somit für mich wirklich der Startschuss Richtung Ehe war. An dem Abend wurde mir bewusst: Omg. Du heiratest. Das ist dein JGA. Immer wieder werde ich mich an diesem Tag fragen, wie ich so viel Liebe verdient habe.

Das Rübezahl Hideaway Hotel Schwangau Füssen 0

Unsere Flittertage | Das Rübezahl Hotel

Eigentlich hatte ich vorgehabt, euch die Geschichte unserer Hochzeit ganz von vorne zu erzählen, beginnend mit meinem Junggesellinnen-Abschied. Aber da ihr unsere Flittertage bereits bei Instagram verfolgen konntet, möchte ich in dem Fall die Sache von ganz hinten aufrollen und euch dieses ganz besondere Haus zeigen, nur knapp 70 Minuten Autofahrt von München entfernt – Der Ort unserer Flittertage nur einen Tag nach der Hochzeit, ein malerisches Hideaway und wieder ein persönlicher Bucketlist-Moment, der einfach mal so wahr wurde: Das Rübezahl Hotel!

Oh ich will Hochzeitsvorbereitungen

Wie läuft’s eigentlich mit den Hochzeitsvorbereitungen?

Meine Antwort im Mai war: „Entspannt„. Und meine Antwort jetzt, im September? „Immer noch entspannt!“. Vielleicht bereue ich unsere Entspanntheit Anfang November, wenn ich merke, dass der Teufel im Detail steckt. Aber was soll ich sagen – wir planen eine große Party zu Ehren unserer Liebe und unserer neuen kleinen Familie, es ist der Startschuss in einen neuen Lebensabschnitt, den wir im engen Kreis begehen, es gibt gutes Essen, Halli Galli, Geschenke und hoffentlich viele Erinnerungen an einen grandiosen Tag. Kurz gesagt: Wir freuen uns wie zwei Schnitzel auf den November! Kein Grund sich zu stressen!

Hochzeit im November

Oh, ich will |…im Spätherbst heiraten

Irgendwie läuft gerade ein kleiner Countdown. Ein kleiner Countdown, der mir jeden Tag sagt, bald ist es soweit. Am Anfang tickte es noch ganz leise, kaum wahrnehmbar, jetzt, mit der endenden Hochzeitssaison 2016, höre ich es immer deutlicher: Bald ist es soweit!

Willst du mit mir gehen 1

Oh, ich will | Willst du mit mir gehen?

Umzüge haben es so an sich, dass man sich durch Kisten und Körbchen wühlt, in die man schon lange nicht mehr geblickt hat. Die verstaubt in irgendwelchen anderen Kisten und Körbchen liegen und in irgendwelchen Ecken liegen und irgendwelche Sachen beinhalten, von denen man schon längst nicht mehr wusste. Schon früher hatte ich den Drang, manche Dinge aufzuheben. Briefchen, zum Beispiel, die man sich zu Schulzeiten hin und her geschrieben hat. Ich ziehe einen kleinen Papierfetzen aus einer Schier unendlichen Sammlung aus Papierfetzen, rausgerissen aus Heften und Blöcken, gekritzelt mit Tintenfüller oder, ganz verrückt, Stabilos.