Worauf wir bei unserer Hochzeit verzichten mussten

Auf was wir bei unserer Hochzeit verzichten mussten 1

Das Thema, das mich auf diesen Text hier überhaupt gebracht hat, war mein Beitrag in einer Hochzeitsgruppe auf Facebook, in dem ich einige Monate vor unserer Hochzeit schrieb, dass ich mich vermutlich gegen ein teures Brautkleid aus einem alteingesessenen Laden entscheiden würde.

Aus Budgetgründen. Ja. Ich würde auf mein Traumkleid verzichten. Eine Dame hatte hierzu eine interessante Meinung, die mich zum Nachdenken gebracht hat, was ich mir unter unserer Hochzeit eigentlich vorstellte:

Sie schrieb: „Ich habe nur standesamtlich geheiratet. Habe mir aber ein richtig geiles Kleid damals gegönnt welches auch über 1000 Euro gekostet hat. Hallo, Wir Mädels verdienen weniger, haben weniger Muskeln, dürfen weniger essen, haben unsere Tage, müssen Kinder bekommen. Haushalt, Arbeit, Kindererziehung und Co. bleibt auch an uns hängen. Wir haben uns das einmal so richtig verdient!!! Wir sollten uns das selber einmal Wert sein. Und keine Chinaseide, nein nur feinste Spitze….!“

Ich war innerlich erschüttert – nicht, weil diese Frau sich ihr Traumkleid geholt hatte, was ja fast das Grundrecht einer jeden Braut ist. Nein – dachte diese Frau wirklich, die Hochzeit war der Lohn für ein Leben voller Mühe? Oder hatte ich sie missverstanden? Dachte sie wirklich, dass die Hochzeit das Highlight eines ganzen Lebens war, die Belohnung für Entsagungen, Verzicht, eingeredete oder tatsächliche Unterwerfung…? War das Kleid, ein Kleid, ein Kleidungsstück, für sie das, was das alles irgendwie wieder ins Lot brachte? War die Hochzeit ein Ereignis im Leben, auf das nie wieder etwas Wundervolles folgen würde…? War die Hochzeit ihr persönliches Wunschkonzert?

Die Hochzeit – Und das Leben danach

Ich möchte in dem Sinne einfach auf ein Hochzeitsthema eingehen, das auf den ersten Augenblick vielleicht negativ erscheint. Aber eigentlich ganz normal ist: Dinge, die bei der Hochzeit nicht glatt gelaufen sind oder auf die wir verzichten mussten! Und mit „Wir“ meine ich tatsächlich uns beide. Denn auch entgegen der weit verbreiteten Meinung: Die Hochzeit ist nicht nur für die Braut! #shocking

Bei einer Hochzeit ist es nun mal wie mit allen anderen Dingen im Leben auch: Über alle Maßen überzogene Erwartungen, strenge Ablaufpläne, bis auf den Millimeter gewünschte Details sind das, was letzten Endes zu Druck und Stress in der Vorbereitungszeit führen und zur Enttäuschung, wenn etwas mal nicht ganz rund läuft.

Gerade verheiratete Paare, die ihren großen Tag hinter sich haben, werde mir sicher beipflichten, dass es eben nicht immer zu 100% perfekt ist, man sich manche Dinge vielleicht anders vorstellt, manches vielleicht nicht klappt und es trotzdem der schönste, beste Tag des Lebens werden wird, der in der Erinnerung genau so ist, wie man ihn sich vorgestellt hat!

Die Horrostory eines befreundeten Paares, die letztes Jahr geheiratet hatten: Ausweis zum Standesamt vergessen. Ringe kamen per Express 1 Stunde vor der Trauung. Die Hochzeit auf der Burg? Ein unvergesslicher Tag für alle!

Daher möchte ich mich kurz abwenden von der picture-perfect Darstellung, von den Styled Shootings, den Nahaufnahmen von schönen Details und einfach mal auch sagen, was nicht so rund lief. Und euch sagen: Es war trotzdem zauberschön! Auch ohne Traumkleid. Oder Traumauto. Das Leben ist nach der Hochzeit noch lange nicht vorbei, da geht es erst richtig los – und man hat noch mehr als genug Zeit, sich alle anderen Wünsche zu erfüllen. Daher kommt hier unsere Liste der Dinge, auf die wir auf der Hochzeit verzichtet haben oder verzichten mussten. Und die trotzdem nicht für immer unerfüllt bleiben!

Das perfekte Brautkleid

Damit ging eigentlich alles los und brachten diesen Beitrag hier ins Rollen. Ihr wollt es genau wissen? Klar!

Die klassischen Roben waren schon immer nichts für mich und erst recht nicht Ballkleider mit Tüll. Mein ursprüngliches Traumkleid – und bis heute habe ich kein Kleid gesehen, was mich mit so viel Liebe und Träumereien erfüllt hat! – sind zwei Stücke der Marke Rue De Seine: die Cleo Gown, sowie die Hunter Gown aus der Love Spell Collection. Ich glaube, wenn es tatsächlich so etwas gibt wie Liebe zu einem Kleidungsstück, der Say-Yes-To-The-Dress-Moment, von dem alle Reden… dann hatte ich das bei diesen zwei Kleidern! Warum also habe ich mich also dagegen entschieden…? Wie konnte ich mich überhaupt dagegen entscheiden, wenn es doch wirklich dieser Bilderbuchmoment war…?

Ganz einfach: Diese wundervollen, handgenähten Roben kosten 2.000€ aufwärts. Im Hinblick auf unser Budget und unsere bevorstehenden Flitterwochen konnte ich es einfach nicht kaufen. Ich weiß, ich weiß – jetzt gibt es vielleicht ein paar Leute wie die besagte Dame, die schreien, man heirate ja nur einmal. Man gönne sich ja sonst nichts…! Und überhaupt – eine Braut hat doch ihr Recht auf ihr Traumkleid!

Die Wahrheit ist aber, das genau diese Denkweise mich eben auf diesen Beitrag hier überhaupt gebracht hat. Ja, ich hätte mir dieses Kleid kaufen können. Oder meine Mama hätte es  für mich kaufen können. Mein Mann hätte es kaufen können. Danach hätten wir weniger Budget gehabt. Weniger Zeit mit den Fotografen. Einen billigeren Anzug. Oder ganz ganz einfach: Weniger Gäste. 5 Leute weniger auf der Hochzeit, mit denen ich den schönsten Tag meines Lebens doch teilen wollte…. Wie hätte ich DAS tun können? Mich dafür entscheiden, 5 Menschen von der Gästeliste zu streichen? Gäste gegen ein KLeidungsstück zu tauschen? Das kam mit unmöglich vor. Und der Wunsch nach dem Kleid auf einmal ganz klein. Meine Entscheidung war zu 100% rational. Jetzt haben wir 1.000€ mehr für unsere Flitterwochen. Die investieren wir in eine Villa auf Bali oder ein Luxushotel in Singapur. Ganz ehrlich? Totally worth it!

Hochzeit: Für die Hochzeit entschied ich mich für ein Kleid aus einem chinesischen Online Shop, das mir gleich ins Auge gefallen war und das ich bis heute wunderschön finde – gesucht hatte ich aber auch u.a. bei Asos, Moonsoon, Needle & Thread, Zalando und BHLDN.

Zukunftspläne: Ich habe schon gesagt – wenn wir irgendwann ein Haus mit Garten haben und ihn mit einer Gartenparty einweihen oder ich meinen 50. Geburtstag habe, werde ich mir ein weißes, langes Boho-Kleid holen. Vielleicht wird es ja die Cleo Gown. Vielleicht hat sich mein Geschmack in 20 Jahren auch komplett geändert. Aber eins weiß ich: Die Zeit, schöne Kleider zu tragen, ist für mich noch lange nicht vorbei!

Das Hochzeitsauto

Wie bereits gesagt: Es ist nicht nur der große Tag der Braut! Auch als Bräutigam hat man an diesem Tag Wünsche und Ideen, die man einbringen will. Und ja, es geht um das Gefährt! Kutsche? Ja, aber nur mit V8 Motor! Da Matze ein absoluter Auto-Fan ist, stand für uns ursprünglich sehr schnell fest, dass wir ein besonderes Hochzeitsauto haben würden (weißer Mustang? Schwarzer RAM mit Schleifchen…?). Aber hier stellten wir auch schnell fest, dass wir keine Zeit haben würde, das Auto richtig auszufahren und zu nutzen. Außer vom Standesamt zum Hotel und vom Hotel zur Location würden wir nicht mehr cruisen können, und das auch nur durch die Innenstadt. Auf einmal verlor es für uns seinen Reiz! Denn das Auto nur für Foto-Zwecke zu mieten erschien uns lächerlich. Matze wollte es ja auch fahren!

Hochzeit: MEGATRON. Mit Schleifen. Hupkonzert durch die Stadt. Sitzheizung, um den Hintern im Brautkleid zu wärmen. Ich halte meinen Brautstrauß lachend aus dem Fenster und vergesse, dass ich ihn noch für das Fotoshooting brauche.

Zukunftspläne: Im nächsten Urlaub das Traumauto mieten, den perfekten Roadtrip-Soundtrack laut aufdrehen und es richtig nutzen! USA, Australien, Panamericana…? Egal!

Bequeme Schuhe

Ich bin ein Horst. Ja wirklich! Obwohl mich meine Brautjungfern mehrmals daran erinnert haben meine Schuhe einzulaufen, habe ich sie einfach immer morgens vergessen, bevor ich ins Büro bin, wo ich sie hätte easy einlaufen können. Dabei hatte ich mich extra für eine goldene Party-Variante von Buffalo entschieden, eine Marke, von der ich die meisten High Heels besitze und die wie angegossen passen! Aber um’s Einlaufen kommt man eben nicht herum!

Hochzeit: Im Standesamt grazil dem Bräutigam entgegenschweben und strahlen. Am Nachmittag durch den weichen Waldboden stacksen und für Fotos pausieren. Nach 1h auf der Hochzeit die flachen Ballerinas anziehen. Kapitulation! Im Nachhinein hätte ich mich vielleicht generell für flache Schuhe von BHLDN entschieden.

Zukunftspläne: Die goldenen Schuhe sind jetzt ja eingelaufen. Und die nächste Party kann kommen!

Die Familie vor Ort

Wie ihr wisst, komme ich ursprünglich aus Russland und habe generell eine eher kleine Familie, die über 3.000km von uns entfernt wohnt. Die meisten Familienmitglieder sind bereits sehr alt gewesen, so z.B. mein Opa, der kurz vor der Hochzeit ohnehin gestürzt war. Und kurz nach der Hochzeit verstorben ist. Aber da wären noch meine Cousine mit einem Kleinkind oder eine Cousine, die nicht einmal einen Reisepass besitzt. Oder die 80. jährige Großtante. Alles Dinge, die ich kaum beeinflussen kann. Dass von meiner Seite kaum Familie anreisen konnte hat nichts mit Wertschätzung zu tun. Sondern mit Möglichkeiten. Wenn Braut und Bräutigam aus einer Stadt kommen, vergisst man schnell, wie gut man es eigentlich hat, wenn die eigene Familie um einen herum ist.

Hochzeit: Am Ende waren ca. 25 Personen von Matzes Familie anwesend. Und 3 von meiner Seite.

Zukunftspläne: Trotzdem weiter den Familienkontakt halten, gemeinsam die Hochzeitsfotos anschauen und sich freuen!

Die Traum-Figur

Und ja, das ist ein Punkt, der für uns beide gilt! #sorrynotsorrymatzl Denn während viele Paare es schaffen, sich vor der Hochzeit zusammenzureißen und in die Fitness ihres Lebens zu kommen, hatte ich schon Anfang des Herbstes eingesehen, dass körperliche Perfektion nicht auf meiner Prioritätenliste stand und bis zur Hochzeit auch nicht stehen würde (Hier geht es zum Artikel „7k“). Matze erkrankte 4 Wochen vor der Hochzeit an Grippe und lag ohne sich wieder groß zu bewegen die komplette Zeit flach. Und ganz ehrlich: Wer zur Hölle ist schon schlank im November…?! Da futtere ich mir gerade meinen Winterspeck an!!

Hochzeit: Dickere Oberarme und ein bisschen rundere Gesichter. Die Fotos? Trotzdem wunderschön. Und wir? Glücklich und verliebt!

Zukunftspläne: Erfahrungsgemäß kommen bei mir nach 2-3 Wochen Urlaub ein paar Kilos runter, da ich mich auf Reisen natürlich mehr bewegen, als an meinem Arbeitsplatz. Da wir 4 Monate unterwegs sind, surfen, Berge erklimmen, Dschungel erkunden und Meeresfrüchte und tropisches Obst speisen, bin ich mal ganz zuversichtlich, dass sich dieses Thema von selbst erledigt… ;)

Das Strumpfband

Ich – schäme – mich. Kathi, wenn du das hier liest, es ist immer noch schrecklich!

Ihr müsst wissen, Kathi hat erst im Juni in Irland ihren Traummann geheiratet und ich und meine Trauzeugin waren natürlich als Brautjungfern vor Ort. Eins kann ich euch sagen: Neben meiner eigenen Hochzeit war das die schönste, auf der ich jemals war! Naja. An diesem großen Tag schenkte mir Kathi ein wunderschönes Armband als Erinnerung. Dieses Armband trug ich bei meinem Junggesellinnenabschied. Und was passierte??? Ich habe es verloren! Es muss wohl irgendwie an meinem Kleid hängen geblieben sein….! Schrecklich!

An meinem großen Tag waren Julia, meine Trauzeugin und Kathi natürlich ebenfalls vor Ort. Feierlich überreichte Kathi mir eine kleine Tasche. Darin enthalten: Ein neues Armband, fast wie das alte! Und: Das Strumpfband! Aus feiner weißer Spitze und mit einem kleinen blauen Band und einer Schleife – wenn ich noch heute daran denke steigen mir wirklich Tränen in die Augen. Es war so schön!

Feierlich zog ich es also über meinen sexy straffen Schenkel…höhö. Und wir machten uns auf dem Weg ins Standesamt. Dort weiß ich nur noch, dass ich es noch hatte, als ich ein letztes Mal auf die Toilette huschte. Im Hotel hatte ich es dann auf einmal nicht mehr! WTF ist passiert?! Ich habe bis heute keine Ahnung. Meine Vermutung ist, dass es mir irgendwo von der glatten Strumpfhose gerutscht ist. Es wurde nie wieder gefunden….. Und Kathi sagt nur trocken: Man darf mir einfach nichts schenken. Ich sehe das eher als ein Zeichen: Materielle Dinge kommen und gehen aber…. ach. Lassen wir das. Ich bin eine Pappnase!

Hochzeit: Ohne Strumpband

Zukunftspläne: Wenigstens das zweite Armband nur einmal im Jahr tragen und es ganz sicher (!!!!!!) nicht verlieren.

Gossip-freie Zone

Natürlich bietet so eine Hochzeit auch jede Menge Gesprächsstoff im Freundes- und Familienkreis und ist vermutlich sowas wie der natürliche Lauf der Dinge vor einem gesellschaftlichen Großereignis. Und um Gossip sind auch wir nicht rumgekommen!

Wir hörten im Nachhinein viele schräge Dinge – wer am Brauttisch saß und warum, wer nicht eingeladen war und warum, wer eingeladen war und warum, zu wenig oder zu viel Gruppenfotos…. Man weiß gar nicht, was man alles falsch machen kann, bis man geheiratet hat! ;) Auf isarweiss hatte ich schon eine Liste erstellt und verweise auf Punkt 4: „Hört auf zu nörgeln!“ ;)

Hochzeit: Ignorieren

Zukunftspläne: Ignorieren

Sorgenfreie erste Wochen als Brautpaar

Und ganz zum Schluss etwas, was alle Probleme und Wehwechen wegwischt, sie klein und unbedeutend werden lässt und einen wieder daran erinnert, dass man aus Mücken oft Elefanten macht: Eine Woche nach unserer Hochzeit, nur einen Tag, nachdem wir aus unseren Flittertagen zurückgekehrt sind, packte ich meine Sachen und flog mit meiner Mama 3.500km ins winterliche Russland, um meinen Opa, einen der wichtigsten Menschen in meinem Leben, zu beerdigen. Es braucht nur diesen einen Satz um zu beschreiben was passiert ist, aber ich denke ihr wisst, wieviel Trauer sich dahinter verbirgt und wie ich jeden Tag bis heute daran denke und auch kämpfe.

Aber das lässt mich zum Schluss nur eins sagen: Es wird vielleicht nicht alles reibungslos laufen, es wird vielleicht etwas schiefgehen oder nicht klappen oder anders werden, als ihr es euch vorstellt. Aber was ist eine perfekte Hochzeit?

Eine perfekte Hochzeit ist nicht das Kleid oder das Auto. Eine perfekte Hochzeit ist nicht die Manifestation von Pinterest-Perfektion. Eine perfekte Hochzeit ist, wenn die Trauzeugin für dich rund um die Uhr da ist. Du dich zu 100% auf Freunde verlassen kannst. Und ich am nächsten Morgen aufwache – glücklich, Arm in Arm mit dem Menschen, nebem dem man sein ganzes restliches Leben aufwachen will. Das Gefühl hat, dass es lustig und schön war und man gut gegessen, viel getanzt, ein bisschen geweint und noch mehr gelacht hat und ’nen leichten Kater hat. Eine perfekte Hochzeit ist für mich kein einmaliges Erlebnis, nicht das Non-Plus-Ultra Highlight, nach dem es nur noch bergab geht. Es ist der funkelnde Startschuss – in ein gemeinsames Leben, das für uns noch so viel mehr bereit hält!

4 Comments
  1. Hey,

    Ein wunderbarer Beitrag!

    Wir heiraten im Juni und ich muss sagen, dass dieser ganze Druck von außen, die Nachfragen und die Facebook Gruppen mich mehr stressen als helfen. Zum Glück ist mein Freund total entspannt und gemeinsam sind wir uns sicher, dass alles genauso wird wie wir es uns vorstellen.

    Wir lassen auch vieles weg was so „normal“ ist…Viele werden sicher von der einen oder anderen Sache enttäuscht sein. Aber das ist uns total egal – man muss es an dem Tag schließlich nur sich selbst Recht machen ;-)

    LG
    Marielle von den Beziehungs-Investoren

  2. Sehr, sehr schön geschrieben. Ich kann das zu 100% so unterschreiben.
    Auch ich habe mich gegen das teure und für das China-Brautkleid entschieden… Und es bis heute nicht bereut, weil auch wir das dadurch gesparte Geld in unsere Traum-Flitterwochen investiert haben.
    Und auch auf unserer Hochzeit lief nicht alles nach Plan… Unsere Eltern haben nach der Kirche das Enkelkind nicht – wie versprochen – umsorgt, so dass ich mein überdrehtes, aufgeregtes, müdes und quengeliges 4-jähriges Töchterchen am Kleid hängen hatte… Auf der Feier haben mich die Mädels gleich zu Beginn zu ein paar Rude. Tequila überredet.. Mit dem Ergebnis, dass ich beim Brautstraußwerfen nicht mehr zielsicher war und ihn in die Tischdeko am Brauttisch geworfen habe…
    Aber das sind alles Episoden, die unsere Hochzeit unvergesslich gemacht haben. Noch heute, über 2 Jahre nach der Hochzeit lachen alle über diese Dinge.

    Also liebe Bräute… Macht euch das Leben nicht unnötig schwer! Genießt euren Tag… Und die unendliche Liebe!

  3. So so schön geschrieben, dass ich mir ein kleines Tränchen zum Schluss verkneifen musste! Wenn ich irgendwann mal heirate, wird es für auch ein schöner Tag mit lieben Menschen, der alles, nur nicht perfekt sein muss! Das wichtigste ist doch dann die neue Zukunft mit dem Herzensmann :)

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